Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
XVIII
Einzelbild herunterladen
 

lauf glommen lind es einigen andern*) nicht- soleicht geworden, seine Hauptideen sich zuzueigne»und davon Lob zu erholen, ohne seiner mit einemWort zu gedenken. Die Verthridigung wäre umso leichter gewesen, da offenbar manches mißver-standen, halb verstanden, oder auf einen Sinn ge-deutet wurde, an den er niemals ged.echt hatte;**)mit wenig Worten hatte er dieses erläutern, ande-res deutlicher sagen, oder kleine' literarische Verse-tzen berichtigen können. Er sah aber voraus, daßder Federkriege kein Ende seyn würde, antwcrtekegar nichts, und überließ cs der Zeit, die Früchteseiner Arbeit zur Reife zu bringen. Sein Werkblieb, die Stimmen aus dem Busche verhallten.Oesters aufgesordert zu einer Umarbeitung oderFortsetzung der Urkunde konnte er sich nie dazuentschließen, oder wenn auch, so fehlte ihm dieZeit. ,,Jch denke an das große Geschwirr (schrieb,,er 1781 an Mendelssohn:) das insonderheitvon B. aus mir über dieses Buch, bei dem dereigentliche Zweck nur noch immer bei mir ist, soviel zum Theil gewiß unnöthige und ungerechte,,Handel und bösen Leumund gemacht hat. Das

-*) Damals und spater. S. Briefe über d. Stud.d. Lheol. 3r Brief.

**) Daß er die »euere Physik verachte, da er dcchbloß ihre Anwendung auf den alten Moses be-stritt; daß er die Nachrichten aus der Urwelt zubloßen Mahrchen und Sagen herabsetze: wogegener sich deutlich erklärt im 1 . Band, dem r. Buch,Cap. 3.Plan der Urkunde" u. dgl. in.