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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
XVII
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des Herausgebers.

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fundcn: aber gegen den Hauptgedanken des Buchesviel zu viel daraus geschlossen, denn wenn auch dcr-leztere Tadel ganz richtig seyn sollte, so leidet die-ser , die Deutung der Urkunde selbst und dis Dc-duction vieler aegyptischen und morgenlandischcn Re-ligionsbcgriffe aus dem Schöpfungsbilde nicht dasmindeste dabei, und wie schwer sind bei so weit-greifcnden gelehrten Untersuchungen Uebersehen sol-cher Art für die gelehrtesten Schriftsteller auszuwei-chen? Wenn ein junger feuriger Mann in derFreude der Entdeckung hie und da zu rasch schließtoder einzelne Satze zu weit ausdehnt, so wird einbilliger Leser dem nicht nach schulgercchtem Schritteinhcrgchenden Genie dieses, gegen die Vortreflich-kciten des Ganzen, gern übersehen und selbst hier-inn Belehrung finden! Platons Phadrus, ist er demKenner und Liebhaber seines Geistes darum weni-ger werth, weil er eine Zugendschrift des dichteri-schen Weisen war?

Stoff genug hatte der Verfasser gehabt, wäreer streitlustig gewesen, den Krieg anzusangcn undauf lange hin fortzusehen, und doch wohl mit of-fenbarer Uebcrlegenheit des Witzes und der Bered-samkeit. Seine Ideen waren dadurch früher in Um-

Hattc die Lust uns rein von Narrentheidung undHalblob,

Und den Boden von cinbrechendcm Neffelge-sträuche!"

(Klamer Schmidt.)

Herders Werke z. ptcl. n. Theol. V. 3