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Vorrede
Wartung tauschte auch nicht. Zwar hat man denallzugedrängtcn Styl in einzelnen Stellen des erstenBandes nicht mit Unrecht getadelt, und einige seinerCitaten aus Irenaus und Zablonski unhaltbar ge-
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werfe alles neben sich; er verschmähe die großenAufklärungen der neuern Physik und meine, nebenseiner Erklärung der Schöpfung Adams (r Mose 2.)könne man Hallers Physiologie entbehren; er wolledie alte Allegoriensucht, die Zahlentändelei, dieMystik, die Kabbala, den ganzen Kram des Gno-sticismus, und mit dem allem eine neue Barbareizurückführen; sein Buch sey eine verwirrte Rhap-sodie, ohne allen logischen Zusammenhang geschrie-ben, ein bloßes Werk der Phantasie; er verführedie Jünglinge zur Schwärmerei u. dgl," Das istsummarisch, was damals gesagt wurde.
Noch seit Herders Tode wurde in einem ge-wissen historischkrilischen Aufsatz die älteste Urkunde„prophetisch, sogar „apokalyptisch" ge-nannt, „von einer unverkennbaren Verwandtschaftdes Vers, mit den Gnostikern" gesprochen, und erbeschuldigt, „er habe ein Schrekenssystem inder Theologie einsühren wollen!" O der deut-schen Kritik! Prophetisch und apokalyptisch sindalso beschimpfende Beinamen, und hat man nichteben geklagt, daß sie das letztere nicht sey? Sol-cher Tadel sagt nichts; wenn man ihn wie vomDreifuß herunter spricht, als stünde Herder weitunter dem Beurtheiler, so erregt er Unwillen,und wenn er mit eben so unbestimmtem Lobe ver-mischt wird, so ist selbst das Lob widrig.
„Adrastca! schütze den Schlaf des göttlichenSängers,
Der begeistert von dir, heilige Worte gezürnt!
. Halte