des Herausgebers.
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vielen mit Sympathie geliebt, und wer diese Tönedes Morgenlandes aus Herders Munde einmal liebte,liebte sie immer und nach vielen Jahren ncch gleich.Das Leben der Darstellung in seinen Naturgemal-den, die dichterische Begeisterung, die wie ein Fcucr-strom das ganze Werk durchlauft, und mit wunder-barem Zauber jeden gefühlvollen Leser in die heiternTage der Urwelt hinführt, die reine Ehrfurcht undder Adel der Empfindung für die Hoheit der Offen-barung, der tiefe Blick, womit der Verfasser in denersten Geschichten des Menschengeschlechtes die Grund,züge seiner Natur und seiner Schicksale entdeckt, dieunverzagte Frcimüthigkeit, womit er gegen eingewur-zelte Vorurtheile seiner (und unserer!) Zeit, welcheeinst die Nachwelt dafür erkennen wird, als achterZeuge der Wahrheit auftrict, und der Reichthum vonGelehrsamkeit, der, nicht aus prahlenden Eitaten demgemeinen Leser, sondern aus der Behandlung desGanzen und mancher einzelnen Anspielungen dem Ken-ner einleuchtet — alles dies machte dieses Werk zuedamaligen Zeit zum Einzigen seiner Art, Und berech-tigte zu den schönsten Hoffnungen auf die Früchtedes rcifcrn Alters seines Urhebers. Die Geistreichstender Nation waren unter denen, die es so bcuctheil-ten: Mannet, deren freier Geist sich in kein Systemvon Meinungen oder irgend eine ausschließende Formdes Vorrrages hatte einschrauben lassen. An Jüng-linge, unverdorben durch falsche Empfindelei und pe-dantische Buchstäbelei, hatte der Verfasser seine Redevorzüglich gerichtet: fie traf auf sic, weckend, erhe-bend, erfreuend manches aufstrebende Gemükh, demer Gottes Offenbarung in einem freiem, fröhlichem