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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
XII
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Von einigen als Meteor angestaunt; von andernals ein neuer Stern, den Orient für das Abendlandzu erleuchten, freudig dewillkommt; als Wiedcrhalleigener froher Empfindungen im Morgen der Jugend,als das noch unverwircte Auge zum erstenmal dieHerrlichkeit des Tempels der Natur bewunderte, von

An Herrn Hamann in Königsberg:

,, Ein Lheil wird über das Buch schreien -ein anderer Lheil es aus altem Vorurtheil anstau-nen, was kümmerls mich ? Das Waizenkorn darinmuß ersterben, wenn es Frucht bringen soll, dasandere ist Schiaube, Hülse, Unrath, Erde, unterdem es wachste- denn wahrlich, vor Gott! alleindazu Hab' ichs geschrieben ..... Glauben Sie mir,lieber, alter Freund, daß ich seit dem Druck dasBuch kaum wieder ansehen können. Wiederholt in-dessen, das Innere desselben habe ich der WahrheitGottes geschrieben, der nach hundert Verwandlun-gen auch mein Buch segnen wird, Keim und Mor-genröthe zur neuen Geschichte und Philoso-phie des Menschengeschlechts zu werden, auf daßGottes Ruhm bestehe. Glauben Sie, mein lieberFreund, es wird einst werden, daß die Offenba-rung und Religion Gottes, statt daß sie jetztKritik und Politik ist, simple Geschichte undWeisheit unseres Geschlechts werde, Die magereBibel wird alle sieben Wissenschaften der alten undlausend der neuen Welt, wie die fetten Kühe Pha-raons, in sich schlucken bis ein Lag kommt, derdurch k'aota und tlata alles entsiegelt. Glücklichvon fern dazu vorbereitet, verkündigt, beigetragcnzu haben! Ich bin nun Einmal der Wissenschaf-ten Diener, aber treulich will ich ihnen dienen."

Mehreres hierüber wird sich seiner Zeit in denBriefen des Verfassers finden.