Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
Seite
X
Einzelbild herunterladen
 

X

Vorrede

viel ebener und regelmäßiger, auch der Vortrag we-niger polemisch ist, als in der gedruckten Ausgabe,so waren sie vielleicht schon von darum besser, we-nigstens gelassener als diese, von den Gelehrten aus-genommen worden.

So trug er lange diese Ideen Lieblingskin-der seiner Muse! in seiner Seele herum; jede sei-ner Vorarbeiten zu diesem Werk und sein ganzerTon beweiset, wie sehr es ihm angelegen war, sienicht bloß als gelehrte Meinung, für den Reizgelehrter Neugierde, sondern als eine Sache der Re-ligion und der Wahrheit, als einen eben so erfreu-enden als belehrenden Rückblick in das Kindheitsaltcrdes menschlichen Geistes für Geist und Gcmüth derLeser gleich lebendig, gleich anziehend, erleuchtend underwärmend vorzutragen. Da er sie endlich für denDruck schrieb, da konnte dem Reichthum seiner Ideen,der Fülle seiner Empfindung die Sprache kaum Nach-kommen er schuf sich eine neue, die, oft vollKraft und Wohlklang, oft durch Gedrängtheit hartund dunkel, von einigen, ohne seinen Geist, sehr un-glücklich nachgeahmt, von ihm selbst aber in seinenspätern Schriften wieder verlassen wurde. Die Her-ausgabe siel in eine Zeit, wo allzustrenge Arbeit und

den) beigefügt; theils weil er für viele faßlicher,und wegen gänzlicher Auslassung kritischer Erör-terungen angenehmer, andern auch darum inter-essant seyn dürfte, wert die Vergleichung mit demgrößern Werke zeigt, wie des Vers. Ideen sichin der Folge immer mehr entwickelte»; so daß ich,wenn man ihn gelesen haben wird, die Billigungder Leser für die Einrückung desselben zu erhalten

hvfst.