des Herausgebers.
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Mehreremale fieng er die Ausarbeitung an: baldin Form von Briefen an Freunde und Freundinnen(Minna, Agathokles, Palamon, Eusebius), bald infreien Dialogen zwischen diesen und einem Braminen,Haid im schlichten Lehrton. Von all diesen Entwür-fen sind Reste vorhanden — überzeugende Beweise,daß dieses Buch nicht „ein Werk der bloßen Phan-tasie") (wie es neulich jemand nannte), sondern einesgelehrten Fleißes und vieljahrigcn Nachdenkens gewe-sen sey. Da die Schreibart in den frühem Entwürfen **)
dichtenden Geist in diesen Accenten hören könnten,waren wir noch Eins der horchenden versammel-ten Chöre, deren Neugierde noch an keinen Unter-richt gewöhnt war, als von einem Propheten, voneinem Dichter, von einem heiligen Weisen mit Tö-nen der Haxfe und Tönen eines göttlichen Gesangszu neuen Wahrheiten erhoben zu werden; o sowürde ich kein Wort verlieren ! Ich würde sagen:Horcht dem Liede der Schöpfung und des Sab-baths! und jeder würde hören—ein Lied voll al-ter, bildervoller, erhabener Dichtkunst ! einen mor-genländischen Gesang, der im Geist und in derSprache den Ton der Engel tönet! Hohe Accentedev Tonkunst — sieben prächtige Chöre!" —/,Jetzt sind wir aus dieser Morgenröthe der Wetthinaus, und in dem bedrängten geschäftigen Tage,in dem wir uns umherstoßen, tönt die Stimmedieser frühen Dichtkunst nur noch matt und ver-worren: die Luft und unser Ohr sind betäubt; un-sere Seele mit ganz andern Eindrücken erfüllet:wir wissen nicht, was wir von fernher hörenwohl! so lasset uns versuchen zu sehen." (Auseiner Handschrift des Verfassers,)
**) Im Anhang zum zweiten Bande (Num-i.) ist ei-ner derselben (ungefähr »772 oder 1772 geschrie-