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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Vorrede

schon zu dieser Zeit, wo noch wenige deutsche Exegc-ten ihn gecchnet hoben mögen, hell erkannte und be--reits auf dem Pfade war, dessen Ziel er spater sorühmlich erreichte, ihn, mehr als noch je geschehe»war, für sein und folgende Zeitalter aufzuklgrcn,und diesem wichrigen Studium, so wie alle den rei-chen Folgen, die es für Religion, Dichtung und Phi-losophie des Abendlandes hat, einen neuen Schwung,eine ganz neue fruchtbarere Wenoung zu geben. EmoSeereise von Riga nach Nantes im Jahr 1769, woer öfters die Tagwcrdung auf dem Meere bemerkenkonnte, erweiterte ohne Zweifel seine Ideen, undschärfte noch mehr sein reges Gefühl für Narurschön-heiten, wovon so viele der beredtesten Steilen seinesBuches zeugen. In Straßourg und später in-ckcburg, wohin ihm der ehrwürdige Heyne jedesbegehrte Hülfsmittel von der gvttingischcn Universi-tätsbibliothek übersandte, arbeitete er mit dem un-verdrossensten Fleiße darüber, durchlas und excerpirte,was er von alten und neuen Quellen über religiöseIdeen.und ihre Symbole, die gottesdienstlichen Ge-brauche aller alten und neuen Völker Asiens, Aegyp-tens und Griechenlandes nur immer aufsindcn konnte,um orientalische Denkmäler aus Zeit und Ortihres Ursprungs erklären zu können*).

*)Hatten wir noch poetische Seelen, wären wirnoch die menschlichen Jünglinge, die in der Kind-heit der Welt, unwissend einer aus stummen, tod-ten Lettern gelernten Weisheit, unzerstreut in Bü-chergedanken und Gescllschaftständelcien und poli-tische Mühseligkeiten, mit freier, offener Seele le-bendige Accente, uns den Geist, den bildervollen,