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Die Jahreszeit war jetzt so weit vorgerückt, daß die seitherigeStabilität der Nachmittagsbrise» ziemlich »»sicher w»rde. DerZephyr hatte sich zwar schon frühe »»d i» bedeutender Stärkeeingestellt; aber in den» Stande des Barometers wie in der ganzenAtmosphäre zeigten sich deutliche Zeichen eines Sirocco. Dießfeuerte die ans den Schiffen »m so mehr an, sich der Prise nochvor einem Umspringen des Windes zn versichern.
Da nunmehr drei Sckuiellsegler ans den Lngger Jagd machten,so zweifelte Keiner an einem endlichen Erfolge, nnd Cnffe riebsich ans seinem Quarterdeck vor lauter Freude die Hände, als erso günstige Zeichen vor sich sah.
Die Ringeltaube wurde durch Signale befehligt, süd-südwestlichgerade in den Wind zu Halen, um so weit in die See hinansznstenern,daß dem Lugger der Wind abgeschnitten nnd ihm jede Möglichkeitbenommen würde, in dieser Richtung zn entrinnen, was ihm, wieCnffe glaubte, recht leicht möglich war, sobald er einmal unter Um-ständen in den Wind gelangen konnte, welche seine Schiffe verhin-derten, den Kaper unter ihre Kanonen zn bringen. Die Tcrpsichoresollte rasch in den Golf einlanfen, damit nicht ein ähnliches Manöverauf dieser Seite versucht würde, während die Proserpina ihren Kursunter einem Winkel änderte, der für den Fall, daß der Feind de»seinigen beibehielte, der Jagd bald ein Ende mache» mußte.
Bei dem einfachen Takelwerke des Luggers war es den Franzosenein Leichtes, alle ihre Segel einznsctzen, was auch bald geschehenwar. Pintard beobachtete das Resultat mit angestrengter Aufmerk-samkeit, da er noch nicht wußte, welche Wirkung dieser Segclstandbei der gegenwärtigen Tracht ans sein schönes Schiff äußer» mochte,nnd er sich zn gleicher Zeit nicht verhehlen konnte, daß jetztAlles auf seine Ferscngeschwindigkeit ankam. Znm Glück hatteman schon beim Wiedcreinnehmen des Ballastes hierauf einigeRücksicht genommen, nnd man fand also bald, daß das Schiff, sich aller Wahrscheinlichkeit nach ganz gut halten würde.