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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Felseninselchen verlassen, um die beiden Schiffe auf ihrem Ver-suche zur Flucht zu begleiten.

Mit schwerem Herzen schieden Pintard und seine Gefährtenvon ihrem bisherigen Anführer; doch sahen sie Raonl deutlich aufden Felsen hingestreckt und mit der Hand ans der Brust daliegen,so daß an der tödtlichen Gefährlichkeit seiner Wunde nicht zuzweifeln war. Sie Alle fühlte», wie er selbst, für den Luggerfast dieselbe Theiluahme, wie sie ein Liebender für seine Herrinhegt, und Raonls letzter Ruf8auve mvn keu-bollet« klangnoch immer in ihren Ohren.

Sobald der Lugger geviert hatte, wurde das Hintersegel auf-gezogen, und er begann alsbald mit seiner gewohnten Schnelligkeitüber die Oberfläche hinzuglciten, indem er das Element unterseinen Bügen beinahe mit der Schärfe des Messers zu durch-schnciden schien. Fast hätte man glaube» können, sein Kurs führeihn dicht am Vordertheil der englischen Schiffe vorüber, währender in Wirklichkeit ans dem Golfe hiuanssteuerte.

Jthuel wagte nicht, dieses Manöver nachzuahmen. Er glaubtemit Recht, bei der großen Begierde seiner Feinde, den Lugger ein-zuholen, würden seine eigenen Bewegungen unbeachtet bleiben,und er hielt sich deßhalb mehr in der Richtung gegen Pästum.Der Eigenthümer der Felucke war noch immer am Bord derTerpsichore; doch alle seine Vorstellungen und Bitten, sein eigenesFahrzeug zu verfolgen und abznfangen, fanden bei dem Lieutenant,der jetzt die Fregatte kommandirte, nicht die mindeste Beachtung.Er, so wie alle andern Befehlshaber, hatten blos ein Ziel vorAugen, nämlich das sich des Luggers zu versichern.

Der traurige Ausgang des Kampfes auf dem Felsen, so wieder Tod des englischen Anführers war natürlich noch Niemandbekannt: das eigentliche Resultat aber war deutlich genug an derenglischen Flagge, welche auf den Ruinen flatterte, so wie an derFlucht der beiden feindlichen Schiffe zu erkennen.

Der Irrwisch.

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