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Grande von Salerno gelangen. Dort waren zu jeder Zeit Nachenzu finden, und in zwei weiteren Stunden konnte ein Bote zu Was-ser selbst während der Windstille die Schiffe vor Capri erreichen.Die erste dieser wichtigen Stunden war nun schon seit geraumerZeit verstrichen, und er durfte nicht daran zweifeln, das; kräftigeArme bereits damit beschäftigt waren, die wenigen Meilen, welchedie Insel Capri von den Küsten von Salerno trennen, in einemBoote znrücklegcn. Es herrschte zwar Windstille und die Schiffeselbst konnten unmöglich gegen ihn ansziehen; aber zwei Fregat-ten und eine schwere Kricgsschalnppe vermochten in ihren Booteneine solche Streitmacht gegen ihn zu senden, daß i» seiner jetzige»Lage jeder Widerstand nahezu hoffnungslos wurde.
Raonl hielt in seinem Frühstück inne und warf vom Hackbordängstliche Blicke rings um sich her. Seine herzhaften Genossen,unbekannt mit all' den Gefahren, von denen sie umringt waren,verzehrten ihr Mvrgenmahl mit der charakteristischen Gleichgültigkeitvon Seemännern, welche diese Eigenschaft auch in den dringendste»Nothfälle» zu bewähren gewohnt sind. Sogar Jthnel, der dochsonst gegen die englische Macht so sehr auf seiner Hut war, und fin-den Fall, daß er der Proserpina abermals in die Hände gerathensollte, so viel zu fürchten hatte, kante seine Nahrung mit demganzen Wohlbehagen eines Mannes, der den Morgen über tüchtigan der Arbeit gewesen ist. Keiner von Allen schien eine Ahnungvon ihrer kritischen Lage zu haben, und Raonl kam es vor, als obdie ganze Verantwortlichkeit nun auf seinen eigenen Schulternlaste. Z»m Glück war er nicht der Mann, der vor seinen jetzi-gen Pflichten znrückbcbte, und er benützte den einzigen freien Au-genblick, den dieser Tag voraussichtlich darbot, um über seineHilfsmittel nachzudcnken und seine Plane zur Reife zu bringen.
Der Lugger führte noch immer seine Bewaffnung, aber cs warzweifelhaft, ob er flott werden könnte, ohne sie zu entfernen, undwar dieß nöthig, so entstand die Frage, was man damit anfangen