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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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ihm Alles, man brave lllineb; wenn Monsieur Cuffe einen zwei-ten Angriff gegen den Lngger »nternehmen sollte, so kommt enpersonne in dem ersten Boote wir werden »ns immer glück-lich schätzen, Monsieur Clinch vor nns zn sehen. Was nnsernjetzigen Kurs betrifft, so seht Ihr, unser Gallion ist nach la bellekranee gerichtet, so daß Ihr also Raum genug zu einer langenJagd vor Euch habt, .^äieu, man ami an revoir!«

Clinch schüttelte jetzt sämmtlichen Offizieren herzlich die Hand,erklärte nochmals in tiefer Rührung seinen Dank für die groß-müthige Behandlung, welche er erfahren hatte, und folgte dannseiner Mannschaft in das Boot: dort angekommen, stieß er als-bald vom Lugger ab, und nahm seinen Kurs nach dem Lichte, dasnoch immer am Bord der Proserpina brannte.

Zn gleicher Zeit füllte der Lugger und war in der DunkelheitClinchs Angen in Kurzem entschwunden, nachdem er ihn eine Zeit-lang doppelt geflügelt gegen Westen hatte steuern sehen, als ober in der That der Straße von Bonifacio und seinem VaterlandeFrankreich so eilig als möglich entgegensegle.

In Wirklichkeit aber lag dies; keineswegs in Raouls Absicht.Seine Kreuzfahrt war noch nicht beendigt, denn für einen Mannvon seinem Temperament hatte gerade die gegenwärtige Lage, mit-ten unter seinen mächtigen Feinden, unendlichen Reiz. Erst denTag vor seiner letzten Gefangennehmnng hatte er ein werthvollesTransportschiff erobert, bemannt und nach Marseille gesendet: erwußte, daß ein zweites stündlich in dem Golfe erwartet wurde.Dieß gab ihm seinen Leuten gegenüber genügenden Vorwand, umda zn bleiben, wo sie waren.

Doch dieAufregung dieses fortwährenden Spießrnthenlanfens, dieFreude, die überlegene Segelkraft seines Luggers an den Tag zu legen,die Gelegenheit, sich ausznzeichnen, und alle andere» Motive einesSeemanns waren nichtsbedeutend, verglichen mit der Stärke des Ban-des, durch das sich sein Herz unaufhörlich zu Ghita hingezogen fühlte.