offene See hinaustrat, mußte inan jede Hoffnung ans einen Er-folg dieser Art — wenn auch mit Widerstrebe» — fahren lassen.
Der Irrwisch befand sich jetzt in der gefährlichen Nachbarschaftder drei feindlichen Kreuzer, und der Augenblick forderte raschenEntschluß. Zum Gluck kannte Raoul die Stellung der englischenSchiffe, was die Gefahr für ihn allerdings verminderte; aber gleich-wohl war es nicht rathsam, blos eine Meile von ihrem Ankerplätzeentfernt sich längere Zeit hcrnmzntrciben, und dabei noch Gefahrzu laufen, von der Landbrise gänzlich im Stich gelassen zu werden.Für jetzt verbarg die Dunkelheit und der Schatten des Landes denKaper vor den feindlichen Blicken, und so beschloß sein Kommandant,wenn auch nicht im buchstäblichen Sinne zu ,heuen so lange dieSonne schiciss, so doch deren Abwesenheit nach Kräften zu nutzen.
In dieser Absicht befahl er, den Lugger bcizndrchen, ClinchsBoot nach der Fallrcepstreppe der Leeseite zu schaffen, die Gefan-genen aber alle auf das Verdeck, und zwar die Gemeinen auf dieKühl, den Unterstencrmann dagegen nach dem Quarterdeck herauf-znbringen.
„Ich muß jetzt dem Vergnügen Eurer ferneren Gesellschaft ent-sagen, Monsieur Clinch," sprach Raoul mit jener Höflichkeit, welcheseinem Volke so zu sagen angeboren ist. „Wir sind vnlre bollestrnserpine gerade so nahe, als sich's mit unserer Sicherheit ver-trägt, und ich sehne mich nach nütre belli; strance. Es weht einhübscher Wind, der uns von der Küste ab und in zwei Stundenans Eurem Gesichtskreise führen wird. Ihr werdet die Güte habenund mich Monsieur Cnffc — oui parül! und auch jenen bravesItaliens empfehlen, die sich als Sir Smces' geschworene Freundebewährt haben! 7vucbex-In!"
Raoul lachte, denn er fühlte sich jetzt fröhlichen Herzens, undallerhand drollige Einfälle drängten sich in seinem Gehirn. UnseremClinch dagegen kam Alles, was er hörte, fast wie griechisch vor,nnd er verstand nur soviel davon, daß der Franzose sein Schiff