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den Tag über so emsig zusammengefügt hatten — in Trümmergegangen; aber Raouls freundliches Wesen, seine Worte undJthnels Erläuterungen wälzten die Bergeslast von seiner Brust— und er wurde von seinem Gefühle überwältigt.
Keiner wird je so tief hcrabsinkcn, daß nicht Funken jenesstolzen Geistes in ihm znrückblieben, die mit den gröberen Theilenunserer sinnlichen Natur verbunden ist. Clinch trug das leben-dige Bewußtsein in sich, daß er eines Bessern fähig sei, und sooft das Bild der geduldigen, aufopfernden und standhaften Jo-hanna vor seine Seele trat, um ihm seine Schwächen vorzuwcr-fen, hatte cs ihm Augenblicke der tiefsten Seelenangst verursacht.Zwar hatte sie diesen Vorwürfen niemals Worte gegeben — sichvielmehr immer geweigert, den Verleumdungen seiner Feinde —wofür wenigstens sic dieselben ansah — Glauben zu schenken:aber Clinch vermochte nicht immer jenen Geist in sich zu beruhi-gen, und er schämte sich oft vor sich selbst, wen» er daran ge-dachte, wie Johanna die Last hinansgeschobener Hoffnung mit soviel größerer Standhaftigkeit als er selbst ertrug. Die nenlichcUnterredung mit Cuffe hatte Alles, was noch von Ehrgeiz undSelbstachtung in ihm mar, auf's Nene erweckt, und er hatte dieFregatte heute Morgen mit dem festen, männlichen Entschlüsseverlassen, sich zu bessern und mit unablässiger, ausdauernder An-strengung danach zu streben, daß er ein Lientenantspatent und mitdiesem — seine Johanna erhielte. Dann kam die Gefangennehmungund ein Augenblick tiefer Verzweiflung, bis Raonls Großmnthdie Last von ihm wälzte und die Aussicht auf's Neue heiter wurde.