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ihm einigermaßen ähnlich zn werden — aber ein Gefängniß istnicht der Ort für Beförderung!
„Laßt nns in meine Kajüte treten, Monsienr; dort können wiruns behaglicher und bei Licht besprechen."
Clinch war in Verzweiflung, und es galt ihm jetzt vollkommengleich, wohin man ihn führen mochte. Bald saß er in der Kajüte— ein Bild der Hoffnungslosigkeit — und betrachtete die Brannt-weinflasche, die vor ihm ans dem Tische stand, fast mit derselbenWildheit, wie man sich den hungrigen Wolf vor einem Lammedenkt, eben ehe er in den Schafpferch eindringt.
„Ist dies; der Herr, den du meinst, Etonelle?" fragte Ravnl,als die Kajütenlampc dem Gefangenen in's Gesicht schien — „der-selbe, der so sehr erfreut war, als erhörte, daß sein Feind nichtanfgehängt wurde?"
„Der nämliche, Kapitän Rnle: im Ganzen ist er ein gutmü-thiger Offizier — der sich selbst mehr als jedem Andern schadet.Man sagte ans der Fregatte, er sei nach Neapel gegangen, umEuch irgend einen guten Dienst zn leisten."
„Kon! Ihr seid lange auf Eurem Boote gewesen, Mr. Clinch:wir wollen Euch ein gutes Mahl nebst einem Glase Wein vor-setzen, und dann soll cS Euch frei stehe», Eure Fregatte anfzn-snchcn und wieder unter Eure eigene Flagge znrückznkehren."
Clinch starrte den Sprechenden an, als ob er das, was erhörte, nicht glauben könnte oder wollte: dann aber trat ihm dieWahrheit mit einem Male vor Auge» und er brach in Thränenans. Den ganzen Tag über waren seine Gefühle in Extremennmhcrgeschweift: das erneuerte Vertrauen und der Rath seinesKapitäns hatten ihm frische Hoffnung und damit eine ferne Aus-sicht auf künftiges Glück eröffnet. Bis jetzt hatte er sein Bestesgethan, und gerade weil er noch mehr leisten wollte, war er sei-nem Feinde in die Hände gefallen. Für einen einzigen Augenblickwar das schöne Luftschloß, welches seine wiedcrbelcbtcn Hoffnungen