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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Sir, Kapitän Cuffe, ein Franzmann, ungefähr von unseremKaliber, setzte sich in de» Kopf, die Proserpina in einer finsternNacht zu überfallen; was würde im Ganzen dabei herauskommen?,Wir haben unsere Kanonen und brauchen die Leute blos zu wecken,um sie zum Feuern zu bringen, fast gerade so, wie wenn garkein Spion auf der Welt wäre. Und sollten sie etwa vorziehen,zu uns an Bord zu kommen und ihr Glück im Handgefechte zuversuchen, da, glaub' ich fast, Sir, würde die Ueberraschnng anssie selber zurückfallen. Nein, nein, Sir, Spione sind nichts füruns, obwohl man sie schon auch Mores lehren könnte, wenn manEinen je zuweilen tüchtig kielholte."

Cuffe verstummte jetzt allmählig in Nachdenken vertieft, undsobald der Kapitän in dieser Laune war, wagte selbst Strandnicht, weiter zu sprechen.

Ersterer stieg auf das Vorkastcll hinab, und ging, die Händeauf den Rücken gekreuzt und das Haupt vorwärts gebeugt, nachdem Quarterdeck. Jeder, dem er begegnete, machte ihm natürlichPlay, und so schritt er, gleich einem Geächteten, durch die ver-sammelte Menge. Selbst Winchester respektirte die Zerstreutheitseines Vorgesetzten, obgleich er eine dringende Anfrage zu machenhatte, die wir dem Leser sogleich erklären wollen.

Andrea Barrofaldi und Vito Viti verweilte» noch immer alsGäste auf der Fregatte, und gewöhnten sich allmählig immer besseran ihre neue Lage. Sie konnten zwar dem Scherz und Gespötteeines Kriegsschiffs nicht entgehen, wurden aber im Ganzen dennochgut behandelt und ivaren auch ziemlich zufrieden, besonders da dieHoffnung, den Feu-Follet einzufangeu, von Neuem rege wurde.Natürlich hatte mau sie von Raouls Lage benachrichtigt, und daBeide im Ganzen gntmüthige und wohlwollende Männer waren,so wünschten sie den Gefangenen sprechen zu dürfen, um ihm znbeweisen, daß sie keinen Groll gegen ihn hegten. Sie hatten dieSache mit Winchester verhandelt; dieser hielt es aber für das