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wenn auch Einige den Lacrymä Christi vorziehen, der, wie ichglaube, am Fuße des Vesuvs wächst."
Grifft» that, wie der Kapitän gewünscht, doch drückte seinGesicht noch keineswegs jene Zufriedenheit aus, die iu Cuffe'sMiene zu lesen war. Raoul lehnte das Anerbieten ab und er-wartete die versprochene Erklärung mit einer Spannung, welcheer sich nicht zu verbergen bemühte.
Cuffe schien, in seiner Erwartung getäuscht, nur mit Wider-streben fortfahren zu wollen; da er jedoch seine beiden Gesell-schafter verstummt fand, so war er genöthigt, mit seinem Vor-schlag heransznrücken.
„Ou>, Mimieurfuhr er fort, „England ist mächtig genug,um zu strafen, aber auch bereit, zu vergeben. Es ist ein wahresGlück für Euch, daß Ihr es in einem so ernsten Momente in EurerGewalt habt, Euch für ein Vergehen Pardon zu sichern, welchesim Kriege von jeher mit der härtesten Strafe belegt wurde."
„Auf welche Art kann dies; geschehen, .Vlanslenr Is tlapitsine?Ich bin nicht der Mann, der das Leben verachtet, besonders wenn ichin Gefahr stehe, dasselbe durch einen schmachvollen Tod zu verlieren."
„Ich bin erfreut, Monsieur Ivard, Euch in dieser Stimmungzu finden; sie wird mich der Erfüllung einer höchst peinlichenPflicht überheben und manche Schwierigkeiten ans dem Wegeräumen helfen. Ohne Zweifel habt Ihr schon von dem Charakterunseres gepriesenen Admirals Nelson gehört?"
„Sein Name ist jedem Seemanne bekannt, Monsieur," gabRavnlsteif zur Antwort, denn seine natürlichen Antipathien waren selbstdurch die Gefahr seiner Lage keineswegs geheilt. „Er hat ihn mitblutigen Schriftzügen auf den Wassern des Nils niedergeschriebcn!"
»3a, ja, seine dortigen Thaten werden, gleich allen übrigen,nicht leicht vergessen werden. Er ist ein Mann von eisernem Willen;wenn er sein Herz an irgend Etwas gehängt hat, wird er vor keinerGefahr zurückschrecken, um sein Ziel zu erreichen, besonders wenn