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alle Gerechtigkeit widerfahren lassen, selbst während wir uns nachKräften bemühten, Euch in unsere Gewalt zu bekommen. Aber dieKriegsgesehe sind nothgedrungen streng, und wir Engländer habeneinen obersten Kommandanten, der in Dienstangelegenheiten nichtzum Scherzen geneigt ist."
Dieß sagte Cnffe theils ans Politik, theils auch aus gewohn-ter Ehrfurcht vor Nelsons Charakter.
. Raoul nahm es übrigens im günstigsten Lichte auf, obwohlder politische Theil von des Kapitäns Motive bei ihm rein ver-loren war, wie die Folge sogleich lehren wird.
„Monsieur, ein Franzose weiß für Freiheit und Vaterland zusterben," gab Raonl mit Höflichkeit, aber auch' mit Nachdruck zurAntwort.
„Daran zweifle ich nicht, Monsieur; gleichwohl sehe ich nichtein, warum die Sachen auf's Aeußerste getrieben werden sollten.England ist eben so freigebig mit Belohnungen, als es die Machtbesitzt, Beleidigungen zu rächen. Vielleicht ließe sich ein Planeinleiten, der die Nvthwendigkeit abwendete, das Leben einesbraven Mannes ans so grausame Weise zu opfern."
„Ich bin keineswegs gestimmt, den Helden zu spielen, Illon-sieur le Lspitsine. Wenn sich irgend eine passende Art auffindenließe, wie ich aus meiner gegenwärtigen Lage erlöst werden könnte,so würde meine Dankbarkeit der Größe des mir geleisteten Dien-stes gewiß nicht nachstehen."
„Das heiße ich vernünftig und ganz dem Zwecke gemäß ge-sprochen. Ich zweifle durchaus nicht: wenn wir uns erst rechtverstehen, wird sich die Sache in aller Freundschaft beilegen lassen.Griffin, seid so gut und bedient Euch mit einem Glase Weinund Wasser; Ihr werdet es an einem so warmen Tage gewißerfrischend finden. Monsieur Ward wird uns Gesellschaft leisten,denn der Wein kommt von Capri und ist nichts weniger als schlecht,
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