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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Seite
437
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das Mittel gesetzlich und der Ausgang ruhmwürdig ist. Um offenmit Euch zu sprechen, Monsieur er wünscht sehr, Euren Lug-ger, den Few-Folly in seine Gemalt zu bekommen."

Aha!" rief Raonl mit ironischem Lächeln;Nelson ist nichtder erste englische Admiral, der diesen Wunsch gehegt hat. DerFen-Follet, Uonsieur le capitaine, ist so reizend, daß er viele Be-wunderer besitzt!"

Unter denen Nelson einer der wärmsten ist. Nun seht, ge-rade dies; macht die Erledigung Eures Falles um so leichter. Ihrhabt Nichts zu thnn, als den Lugger in unsere Hände zu über-geben, und Ihr sollt pardonirt und als wirklicher Kriegsgefange-ner behandelt werden."

Seid Ihr von Monsieur Nelson bevollmächtigt, mir diesenVorschlag zu machen?" fragte Raonl ernst.

Ja. Mit der Sorge für seines Vaterlandes Interessen be-traut, ist er geneigt, das Vergehen, das unter dem Schutze desNationcnrechtes gegen uns verübt wurde, zn übersehen, um da-für den Feind der Mittel zn berauben, unserem Handel ferner sobedeutenden Schaden znznfügen. Stellt den Lugger in unsereHände, und Ihr sollt auf ein gewöhnliches Gefangenenschiff ge-schickt werden. Ja noch mehr vertrant uns blos das Geheim-nis; seiner jetzigen Stellung, dann wollen wir dessen Beifahl,ngschon selbst auf uns nehmen."

Monsieur Nelsvn thnt ohne Zweifel nicht mehr als seinePflicht," versetzte Raonl ruhig, aber mit einer Miene strengerSelbstachtung.Sein Amt verlangt, für den englischen HandelSorge zn tragen, und er hat alles Recht, einen solchen Vergleichabznschlicßen. Aber der Vertrag könnte nicht auf gleiche Bedingun-gen hin in's Werk gesetzt werden: denn Nelson folgt nur der Ein-gebung seines Pflichtgefühls, während ich keine Vollmacht besitze."

Wie? Ihr habt doch die Vollmacht, zn sprechen, und daswird genügen, um uns mitzutheilen, welche geheimen Befehle Ihr