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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Schiffe, alle zwei in offenem Kampfe für die Ehre ihrer beider-seitigen Länder begriffen."

Monsieur, das Kriegsglück hat anders entschieden; Ihr habtaber nicht Platz genommen, Uonoieur Io llieutensnt."

,Mcm-parclon: Kapitän Cnffe hat mich mit der Bitte herge-sendet, Monsienr Ward, daß Ihr ihn, sobald cs Ench angenehmwäre, in seiner Kajüte mit Eurer Gesellschaft beehren möchtet."

Es liegt Etwas in der höflichen Redeweise der "französischenSprache, was Griffin in seinen Mittheilnngen gegen den Gefan-genen nicht wohl anders als artig zu sein gestattete, selbst wenner znm Gegentheile Lust gehabt hätte. Das Letztere lag übrigenskeineswegs in seiner Absicht, denn seit sich der tapfere Gegner inihren Händen befand, waren alle edeldenkenden Männer ans derProserpina geneigt, ihn mit der größten Zartheit zu behandeln.

Raonl fühlte sich durch diese Zeichen des Edclmnthes gerührt,und da er Griffins Unternehmungsgeist in den verschiedenen Ver-suchen gegen seinen Lugger erprobt hatte, so begann er allmähligbesser von seinen Feinden zu denken. Von seinem Stuhle sich er-hebend, erklärte er sich bereit, dem Kapitän noch in demselbenAugenblicke aufznwarten.

Cnffe harrte seiner in der Hinterkajüte. Sobald Grisfin mitdem Gefangenen eintrat, bot er Beiden mit Artigkeit Sitze an;Ersterer wurde znm Bleiben eingeladen, nicht sowohl um bei derVerhandlung als Zeuge zu dienen, als vielmehr um im Nothfalledie Rolle des Dolmetschers zu übernehmen.

Eine kurze Pause folgte; dann eröffnete der Kapitän das Ge-spräch, das ans englisch geführt wurde, wobei Griffin, so oft csnöthig wurde, gelegentlich Beistand leistete.

Ich bedanre sehr, Monsienr Uvard, einen tapferen Mann inEurer Lage zu sehen," begann Cnffe, der, abgesehen von dem be-sonderen Gegenstände, den er im Auge hatte, hierin nicht mehr alsdie Wahrheit sprach.Wir haben Euren Mnth und Scharfsinn