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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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nur immer in meiner Macht steht. Geht und kleidet Euch aufsBeste; macht, daß Ihr so stattlich ausseht, als Ihr es wohl imStande seid, und dann haltet Euch zu einem Bootsdienste bereit.Ich habe vorderhand schon einen Dienst für Euch, welcher derAnfang Eures Glückes sein kann, wenn Ihr anders Eurer Mut-ter, Johanna und Euch selbst getreu bleibt."

Clinch fühlte sich von neuem Leben durchströmt. Jahre langschon war er übergangen, war scheinbar vergessen worden, wennman nicht gerade eines vollendeten Seemannes bedurfte, und selbstder Versuch, sich ans die Proserpina versehen zu lassen, derenKommandant ein alter Tischgenoffe von ihm war, hatte dem An-scheine »ach fehlgeschlage». Jetzt aber war ihm eine Möglichkeiteröffnet, und ein Strahl der Hoffnung brach, strahlender als je,in die Dunkelheit seiner Zukunft.

Sogar Cnffe war über den frohen Ausdruck in des Steuer-manns Zügen und über die Lebendigkeit seiner Bewegungen be-troffen, und machte sich insgeheim Vorwürfe darüber, daß er solange für das wahre Wohl eines Mannes, der doch gewiß An-sprüche an seine Freundschaft besaß, gleichgültig gewesen war.

Und doch war in dem gegenwärtigen Verhältnisse zwischen die-sen alten Tischkameraden durchaus nichts Ungewöhnliches. DurchFamilie und Freunde begünstigt, hatte Cnffe niemals Ursache ge-habt, in Kleinmuts) zu verfallen, sondern war mit Glück und Un-ternehmungsgeist auf seiner Laufbahn weiter geschritten, währendder Andere, ohne äußere Stühe und jeder unmittelbaren Gelegen-heit, vorwärts zu kommen, beraubt, auf schlimme Abwege ge-rathen, und nach und nach der Mann geworden war, den wir inihm kennen gelernt haben.

Beispiele, wie dieses letztere, sind selbst in einer Marine, wodie Beförderung so regelmäßig, wie in dem amerikanische» Dienstestattfindet keineswegs selten; nur der Fall wird nicht zu oft