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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Seite
424
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daß der Gedanke, Ihr könntet so etwas im Sinne haben, mirhöchstens im Scherze gekommen wäre."

Stenermannsmate's haben schon geheirathct, Kapitän Cuffe,nnd jedesmal hat's ein erbärmliches Ende mit ihnen genommen,Doch Johanna nnd ich haben nns entschlossen, ledig zn bleiben,so lange wir nicht glänzendere Aussichten vor uns haben, alsmeine jetzigen Hoffnungen sie gewähren können."

Ist cs aber auch ganz recht, Jack, ein armes junges Mäd-chen in einem Alter, wo sie noch die besten Aussichten zu einervortheilhaften Verbindung vor sich hat so auf's Ungewisse hinim Schlepptau mit sich zn fuhren?"

Clinch starrte seinen Kommandanten an, bis sich seine Angenmit Thräncn füllten. Das Glas hatte seine Lippen nicht mehrberührt, seit das Gespräch diese Wendung genommen hatte, undder gewöhnlich harte, resignirte Ansdruck seiner Züge zeigte nocheinmal das Gepräge menschlicher Empfindung.

Es ist nicht meine Schuld, Kapitän Cnffe," antwortete erleise;es sind jetzt volle sechs Jahre, seit ich in sie drang, daßsie mich anfgebcn sollte: aber sie wollte nichts davon hören. Einsehr achtbarer Anwalt freite um sie, nnd ich bat sie sogar selbst,seine Hand anznnehmcn. Der einzige unfreundliche Blick, denihr Auge je auf mich geworfen, traf mich damals, als sie jeneBitte von mir vernahm, die, wie sie sagte, in ihren Ohren bei-nahe wie gottlos klang. Sie wollte eines Seemanns Gattin seinoder als Mädchen sterben."

Das Mädchen hat wohl unglücklicherweise einige romantischeIdeen über unfern Stand im Kopfe, Clinch, nnd gerade solcheGeschöpfe sind immer am schwersten davon zu überzeugen, waszu ihrem eigenen Besten gereicht."

Johanna Weston! Sie nicht, Sir; es ist nicht mehr Ro-mantik in ihrem ganzen Wesen, als auf den Dcnkblättern eines Ge-betbuchs. Sie ist nichts als Herz, die arme Johanna! und wie