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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Clinch hatte nach Eintritt der Dunkelheit von den Bewegungendes Luggers nichts mehr gesehen, da er sich, sobald er bemerkte,daß sein eigenes Schiff in See gegangen und er mit seiner Boots-mannschaft zurückgelassen war, in das Dorf St. Agata zurückge-zogen und nach einem Nachtlager nmgesehen hatte. Am folgendenMorgen war er, so wie er die Fregatte südwärts entdeckte, als-bald vom Lande gestoßen und, wie schon erzählt, nach seinemeigenen Schiffe znrückgerndert.

Wo ,habt Ihr die Nacht zngebracht, Clinch?" fragte der Ka-pitän, nachdem sich Beide über das wahrscheinliche Entkommendes Luggers besprochen hattendoch nicht auf den Höhen undunter freiem Himmel?"

Auf den Höhen und unter der großen Himmelsdecke, welcheuns Beide schon oft einhüllte, Kapitän Cuffe nur hatte ich eingutes neapolitanisches Lehmdach zwischen ihr und meinem Haupte.Sobald es dunkel wurde und ich bemerkte, daß die Proserpina ab-gesegelt war, entdeckte ich ein Dorf, mit Namen St. Agata, dasauf den Höhen und gerade hinter den sogenannten Sirenenfelsenliegt dort fanden wir ein gutes Unterkommen bis zum Morgen."

Es ist ein Glück, daß Ihr die ganze Bootsmannschaft zu-rückbringt, Clinch. Ihr wißt, bei uns herrscht gerade jetzt imPunkte der Bemannung gewaltige Ebbe, und unseren Burschendarf man hier herum in einem Lande, das steinerne Mauern,guten Wein und hübsche Mädchen im Ueberfluffe hat, nichtallzu viel vertrauen."

Ich nehme jedesmal eine Rotte tüchtiger, zuverlässiger Burschemit mir, Kapitän Cuffe. Mir ging in diesen letzten fünf Jahrennoch nie ein Mann von einem Boote verloren."

Da müßt Ihr wohl ein Geheimniß besitzen, das ich gernewissen möchte, denn sogar auf den Admiralschiffen kommt's zu-weilen vor, daß einer von der Barkenmannschaft durchgeht. Ihrwerdet vermuthlich lauter verheirathete Bursche mitnehmen, welche

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