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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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ihm von Norden nnd Enden her ans den Hals, und lassen sie nnlerdem Schutze unseres Feuers entern. Haben wir den Lugger ersteinmal in der Bai, dann kann er uns unmöglich mehr entgehen."

Recht artig angelegt, Kapitän Cuffc, und wird sich auch ganzhübsch ausführen lassen. Wenn wir den Ketzer aber seewärtsfinden sollten?"

Dann machen wir in derselben Richtung Jagd auf ihn, undjedes Schiff thnt dann sein Bestes. Kommt, kommt, ihr Herren;ich wünsche zwar keineswegs, ungastlich zu erscheinen, aber dieProserpina muß jetzt nothwendig anfbrcchen. Sie hat einen wei-ten Weg vor sich, und ans die Winde kann man sich in dieserJahreszeit kaum eine Stunde lang verlassen."

Da Cnffe so große Eile hatte, so schieden seine Gäste ohneweitere Ceremonie».

Das Erste, was Sir Frederick vornahm, war: sein Mittagesseneine Stunde früher als gewöhnlich zu bestellen, und den Schiffsarztnnd den Marineoffizier, zwei Kapitaltischgenossen, dazu einzuladen;dann setzte er sich nieder nnd fing an, eine Zcitlang greulich ansseiner Flöte zu blasen. Zwei Stunden später ertheilte er seinemersten Lieutenant die nöthigen Befehle, und kümmerte sich daunäußerst wenig mehr um die Fregatte, welche er kommandirte.

Lyon dagegen setzte sich, sobald er wieder ans seiner Schaluppewar, ganz allein zu einem höchst frugalen Mahle nieder, nachdemer zuvor Befehl gegeben hatte, einige alte Segel auf das Verdeckheraufzubringen, um sie zum achten oder neunten Male ausbcffernzu lassen.

Auf der Proserpina dagegen mar ein ganz anderes Treiben zubemerken. Hier sah man die Gangspillkreuzbäume hernmfliegen,und als der Kapitän ans dem Verdeck erschien, war bereits einAnker gekattet. Der andere folgte bald, die drei Marssegel wurdenniedergelassen, angeholt und ausgehißt, und dann wurde ein Segelnach dem andern eingesetzt, bis das Schiff, in eine Wolke von