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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Leinwand gehüllt, in stetigem Laufe nm das niedrige Vorgebirge vonAna Capri hcrnmkam. Das Gallion stand westwärts, mit leichterNeigung gegen Norden, und wäre südwärts davon ein Beobachterden Bewegungen der Fregatte gefolgt was jetzt aber, so weitdas Auge reichte, nicht der Fall war so würde er geglaubthaben, sie stenre gegen die Küste von Sardinien, höchst wahr-scheinlich in der Absicht, zwischen, dieser Insel und der von Corsikadie Meerenge von Bonifaeio zu passiven. Der Wind kam beinaheans Osten, und wehte dabei so lustig darauf los, daß das Schiffmit einer Geschwindigkeit hineilte, welche alle Erwartungen seinesKommandanten zu erfüllen versprach.

Sobald die Sonne untergegangen war und die Finsterniß sichüber dem mittelländischen Meere lagerte, wurden die leichterenSegel eingenommen, und die Proscrpina machte eine Wendunggegen Süden. Außer den Gebirge» der Inseln und des Hanpt-landes, den Rauchwirbeln des Vesuvs, der blauen Himmelsdeckeüber und der noch blaueren See unter ihnen, war die Terpstchorenoch am längsten als ei» dunkler Flecken sichtbar, der dem Haupt-schiffe so nahe als möglich in dessen Kielwasser folgte.

Sir Frederick saß mit seinen Freunden noch immer bei derTafel, hatte aber einen wachsamen, emsigen Premierlientenant ansdem Verdeck, der das Schiff in jedem Nothfalle vollkommen znlenken verstand. Letzterer war bereits gehörig instrnirt, und be-folgte die erhaltenen Befehle mit einer Pünktlichkeit und Auf-merksamkeit, welche nichts zn wünschen übrig ließen.

Auf der Ringeltaube dagegen wurden die Leute znm Ansbesserndes alten Segelwerks angehalten, bis die Stunde des Aufbruchsherbeikam: dann fing auch dieses Schiff an, die Anker zn lichten.Zu gehöriger Zeit wurde der letzte Anker gehoben, und die Scha-luppe zog, wie befohlen, durch den Paß zwischen Capri und Cam-panella, worauf Lyon seinen ersten Lieutenant in die Kajüte Hin-abrufen ließ.

Der Irrwisch.

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