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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Cufse, entging Eurem Brander und führte Euch in lustiger Jagdrings um Elba. Ich täuschte den Signor Barrofaldi und seinenFreund, den Podesta Alles aus Liebe zu dem schönen, sittsamenMädchen, welches so eben die Kajüte verlassen kein andererGrund führte mich nach Porto Fcrrajo oder hieher in ven Golfvon Neapel darauf habt Ihr das Ehrenwort eines Franzosen!"

Hum!" brummte Lyon.Es muß zugegeben werden, SirFrederick, daß der Gefangene zu einer höchst preiswnrdigen Fahneschwört."

Unter anderen Umständen würde dieser Einfall der National-antipathie und dem Nationalvornrtheil der übrigen Richter einLächeln abgenöthigt haben: so aber lag in Raonls Wesen undMiene ein Ernst und eine Aufrichtigkeit, welche, wenn auch nichtvollen Glauben doch wenigstens Achtung geboten. Einen solchenMann zu bespötteln, war unmöglich, und die langgehegte Feind-seligkeit verstummte vor seiner feurigen, männlichen Erklärung.

Wenn der Gefangene geneigt ist, die ganze Wahrheit anzn-erkennen, werden wir keiner weiteren Zeugen bedürfen, Herr Un-tersuchungsrichter," bemerkte Cnffe.Uebrigens ist es unsere Pflicht,Monsieur Avard, Euch auf die möglichen Folgen aufmerksam zumachen. Bei vorliegender Untersuchung handelt sich's um EuerLeben, denn Euch trifft die Schuld, als ausländischer Feind, derin offenem Kriege gegen Seine Majestät begriffen war, verkleidetan Bord eines englischen Schiffes gekommen oder vielmehr mittenunter die englische Flotte gedrungen zu sein."

Ich bin Franzose, Monsieur, und diene meinem Vaterlande,"gab Raonl mit Würde zur Antwort.

Euer Recht, dem Vaterlande zu dienen, wird Niemand be-streiten; Ihr müßt aber wissen, daß man gegen die Gesetze einergeregelten Kriegsführnng verstößt, wenn man die Rolle eines Spionsspielt. Ihr seid jetzt gewarnt und werdet für Euch selbst entscheiden.Habt Ihr irgend Etwas zu sagen, so werden wir Euch hören."