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bringen würden," rief Cnffe, der die Erleichterung, die er darüberfühlte, daß sic nnn endlich die gewünschte Bestätigung erhaltenhatte» — unmöglich bei sich unterdrücken konnte.
„Damit wollt Ihr sagen, Ihr wißt das Alles ans eigenerAnschauung?" fragte der Untersuchungsrichter auf's Nene.
„Messieurs," sprach Raonl sich erhebend, „wollt ihr mir zusprechen erlauben? Dieß hier ist ein grausamer Auftritt, und eheich ihn noch länger ertrage — ehe ich diesem thenren MädchenUrsache zu künftigem Kummer gebe, den ihre Antworten, wie ichwohl weiß, ihr später sicher bringen werden — eher will ich euchbitten, ihr die Erlaubniß zum Abtreten zu gewähren, wogegenich euch verspreche, Alles, was ihr durch sie möglicherweise be-weisen könnt, bereitwillig selbst znzngestehen."
Eine kurze Berathung folgte; dann erhielt Ghita die Erlaubniß,sich znrückznziehen. Aber des Mädchens Unruhe war durch denAusdruck ans Raouls Zügen auf's Neue erweckt worden, wenn sieauch nicht verstand, was er ans englisch gesprochen hatte, und sosträubte sie sich, den Ort in solcher Ungewißheit zu verlassen.
„Habe ich irgend Etwas gesagt, Raonl, was dir Schadenbringen könnte?" fragte sie ängstlich. „Ich wurde beim WorteGottes nnd bei seinem geheiligten Kreuze beeidigt: hätte ich vor-ansgesehen, daß dir dadurch irgend ein Leid erwachsen könnte —die ganze Macht von England würde mich nicht bewogen haben,eine» so feierlichen Eid auf mich zu nehmen, nnd dann hätte ichschweigen dürfen."
„Es hat nichts zu sagen, Theuerste; die Wahrheit mußte dochans eine oder die andere Art an's Licht kommen, und zu seinerZeit sollst du Alles erfahren. — Und nnn, Messieurs (fuhr Raonlfort, nachdem sich die Thüre hinter Ghita geschlossen hatte), bedarfes zwischen uns keiner weiteren Verstellung; ich bin Raonl Ivard,für den ihr mich haltet, und welchen mehrere von euch bereitskennen gelernt haben. Ich focht gegen Eure Boote, Monsieur