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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Messieurs, da ist wenig mehr zu sagen," erwiederte Raoul.Daß ich euer, sowie aller Derjenigen Feind bin, welche nachFrankreichs Untergang streben das längne ich nicht. Ihr wißt,wer und was ich bin. Für Beides habe ich keine Entschul-digung vorzubringen. Als tapfere Engländer werdet ihr die Liebe,die ein Franzose für sein Vaterland hegt zu würdigen wissen.Was ein Auftreten ans eurem Schiffe betrifft, so könnt ihr dießnicht als eine Anklage gegen mich kehren, da es ja auf eureeigene Einladung geschah. Die Rechte der Gastfreundschaft sindeben so heilig als weit verbreitet."

Die Mitglieder des Gerichtes wechselten bedeutungsvolle Blickemit einander, und länger als eine Minute herrschte tiefe Stille.Dann nahm der Untersuchungsrichter abermals das Wort:

Ich möchte Euch die genaue, gesetzliche Wirkung Eurer Zuge-ständnisse begreiflich machen, Gefangener; dann aber wünschte ichauch, daß diese Zugeständnisse förmlich nnd wohl überlegt abgege-ben würden, sonst müßten wir zur Vernehmung weiterer Zeugenschreiten. Ihr seid als Raonl Ivard als ausländischer Feindangeklagt, der in Waffen gegen den König betroffen wurde."

Das habe ich schon zngestanden, Monsieur; es kann mitEhren nicht wohl gclängnet werden."

Ihr seid angeklagt, verkleidet und unter dem falschen Nameneines Schiffers von Capri ans Seiner Majestät Schiff Proserpinagekommen zu sein, während Ihr eigentlich Raonl Ivard, ein aus-ländischer Feind und in Waffen gegen den König wäret."

Das Alles ist wahr; ich wurde aber, wie schon gesagt, anBord des Schiffes cingeladen."

Ihr werdet noch weiter beschuldigt, unter Seiner MajestätSckuffen im Golfe von Neapel, welche besagten Schiffe unter denBefehlen des Contreadmirals Lord Nelson, Herzogs von Bronte inSicilien, stehen obgleich ein ausländischer Feind, in derselbenVerkleidung und in der Absicht hernmgerudcrt zu sein, Eure Beob-