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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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,,k8pion!« wiederholte Raoul auffahrend)das ist ei» Amt,Monfleur, das ich keineswegs zu bekleiden beabsichtigte, als ichan Bord Eures Schiffes kam. Ihr werdet mir die Gerechtigkeitwiderfahren lassen und anerkennen, daß ich nur auf Eure eigeneEinladung auf's Verdeck gestiegen bin. Es wäre eine Infamie,wer die Sache anders behaupten wollte!"

Wir werden die Infamie unserer Handlungen schon auf unszu nehmen wissen, Monsieur Uvard. Es wird Euch keineswegszur Last gelegt, als Spion an Bord der Proserpina gekommen zusein) wer aber einen Feind unter unserer Flotte hcrnmrndernsieht, welche in einer für Jenen feindlichen Bai vor Anker liegt

wenn dieß znmal in einer Verkleidung wie die Enrige geschieht

der miißte ein sehr zartes Gewissen haben, wenn er noch An-stand nehmen wollte, Euch für einen Spion zu erklären und auchzu der Strafe eines solchen zn vcrurtheilen."

Dieß war so richtig, daß der unglückliche junge Mann erst jetztdas ausnehmend Kitzliche seiner nunmehrigen Lage cinsah. Er warallerdings in keiner andern Absicht, als um Ghita anfzusnchen, indie Bai hereingekommen, mußte sich aber dennoch selbst gestehen,daß er keinen Anstand genommen haben würde, jede zufällig er-haltene Nachricht auch für das Beste des Luggers zn benützen.Er hatte sich durch seine Leidenschaft für Ghita so weit Hinreißenlassen, daß er jetzt der schwersten militärischen Strafe ansgesetztwar, und er konnte nicht eine einzige gültige Entschuldigung anf-finden, welche die Gefahr seiner Lage gemildert hätte.

Was sagt der arme Teufel, Griffin," fragte Cuffe, der trotz sei-ner entschiedenenFeindschaft gegen alle Franzosen dennoch bedauerte,daß ein so tapferer Feind in eine so verzweifelte Klemme gerathenmußtegeht nicht so hart mit ihm um bei diesem erstenZnsammen-treffen. Hat er irgend eine Entschuldigung für seine Verkleidung?"

Ohne Zweifel den gewöhnlichen Grund, Sir daß er seinerEine» und untheilbaren Republik zu dienen wünschte! Wenn wir