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gen veranlaßt worden, und in seiner jetzigen Gemüthsstimmnngwar es gerade nichts Außerordentliches, wenn er einen fernen,undeutlichen Funken der Wahrheit erhaschte.
Ohne Raonls unvorsichtigen Ausruf wurden übrigens dieseunklaren Phantasien nichts zu bedeuten gehabt haben; so abermüssen wir Alles, was jetzt noch folgte, mehr den unbewachtenAusbrüchen der Laune des Franzmanns, als einer klaren, vernünf-tigen Schlußfolgerung von Seiten des Vicestatthalters zuschreiben.
In dem Augenblicke, da Cuffe seine letzte Erklärung abgab,verfügte sich Andrea dahin, wo Jener fein Seitengespräch mit Griffinführte, und flüsterte dem Letzteren einige Worte in's Ohr.
„Den Teufel auch!" rief der Lieutenant auf Englisch. „Wenndes Vicestatthalters Vermnthung richtig wäre, Kapitän Cuffe, sokäme uns die Aufgabe schon halb gelöst entgegen!"
„Ja, ja, der Veechy ist im Grund ein guter Bursche, Griffin,wenn er auch den Golf von Neapel niemals in Brand stecken wird.Was hat er denn jetzt zu sagen?"
Griffin führte seinen Kapitän etwas bei Seite und verkehrteeinen Augenblick mit ihm allein. Augenblicklich ergingen Befehlean den wachhabenden Offizier, und Cuffe verfügte sich mit seinemBegleiter, scheinbar in voller Hast, in seine Kajüte.
Sechzehntes Kapitel.
Tranio: Woher deS Landes, sprecht?
Fußgänger: Non Mantua.
Tranio: Von Mantua? — Mein Gott! Nach PaduaKommt Ihr. so unbesorgt um Euer Leben?
Die bezähmte Widerspenstige.
Während der wichtigen fünf Minuten, die über diesen gehei-men Bewegungen verstrichen, hatte Raonl mit dem angenommenenErstaunen gemeiner Leute auf dem Schiffe hernmgegafft, die Ka-nonen, das Takelwerk, die Verzierungen des Quarterdecks betrach-