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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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tet u> s. w., ohne übrigens von Allem, was in seiner Nähe vor-ging, anch nur das Geringste seiner Wachsamkeit entschlüpfen zulassen. Die neulichen Anzeichen machten ihn unruhig und er be-reute jetzt seine eigene Verwegenheit; aber sein Jncognito hielt ernoch immer für undurchdringlich. Wie die meisten Personen,welche eine fremde Sprache gut zu sprechen meinen, wußte aucher nicht, in wie vielen Kleinigkeiten er sich selbst verrieth; derEngländer spricht nämlich, cseteris psribus, das Italienischein der Regel besser als der Franzose, wegen der größeren Ver-wandtschaft seiner eigenen mit der italienischen Sprache, wenig-stens was Klang und Nachdruck betrifft.

So war denn die Stimmung unseres Helden, als man ihmandeutete, der Kapitän des Schiffs wünsche ihn in seiner Kajütezu sprechen. Während er die Leiter Hinabstieg, um einem Wunschezu gehorchen, der so ziemlich wie ein Befehl gelautet hatte, bemerkteRaonl, daß ihm die beiden Beamten vop Elba auf der Ferse folgten.

Die Kajütenlampe brannte hell, und der Kapersmann fand sich,sobald er die Schwelle des Gemachs überschritten hatte, einemstarken Lichte ansgesetzt. Cuffe und Griffin standen in der Nähedes Tisches, wo auch der Vicestatthalter und der Podesta ihrePosten cinnahmcn, so daß das Ganze den höchst unbehaglichenAnstrich eines gerichtlichen Verhörs bekam.

Einen Augenblick lang hätte Raonl cs vorgezogen, lieber voreinem Theile des heiligen Jnquisitionsgerichtes selber, als vordiesem Tribunale zu stehen, dem er sich nun so unerwartet ge-genübergcstellt sah.

Seid nur ganz ruhig," sprach Griffin, während sich derAndere, äußerlich standhaft, im Herzen aber die strenge Probe,der er sich nun unterziehen sollte, verfluchend langsam demTische näherte;thut mir den Gefallen, dieses seidene Halstucheinmal anzuprobiren."

S'nvre, Eure Eccellenza beblieben zu scherzen; wir Leute von