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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Ghita iverschwand, man wußte nicht wie, denn Vito Vitiund seine Gesellschafter wurden durch die eben geschilderte Sceneviel zu sehr in Anspruch genommen, nm zu bemerken, wieRaonl seine Geliebte voll zarter Schonung einem Schauspieleentzog, das für ein Mädchen in ihrer Lage so schauderhaft seinmußte.

Cuffe selbst verweilte nnrmoch wenige Minuten, und befahldann seiner Bootsmannschaft, ihn nach der Proserpina hinzn-rndern.

Eine halbe Stunde, nachdem die Exemtion vorüber war,stand diese Fregatte auf und nieder, und dann steuerte sie,von einem leichten Winde getrieben und vom Flaggenknopf biszu den Hängemattentüchcrn in Leinwand gehüllt, zum Golfehinaus.

Wir wollen sie übrigens für einen Augenblick verlassen, umzu der Gesellschaft auf der Barke zurückzukehren.

Carlo Giuntotardi und Ghita Caraccioli denn so müssenwir fortfahren, das Mädchen zu heißen, trotzdem, daß der Nameviel zu berühmt ist, um von einem Wesen in so untergeordneterLebensstellung getragen zu werden hatten beim Aufsuchen desunglücklichen Admirals keine andere Absicht gehabt, als das zuthun, was jedes von Beiden für seine Pflicht hielt. SobaldCaraccioli's Schicksal entschieden war, kehrten Beide wiederwillig in ihr früheres Leben zurück: nicht daß sie sich geschämthätten, ihre Verwandtschaft mit dem Todten einzugestehensondern weil jener weltliche Ehrzeiz ihnen gänzlich fremd war,welcher als nothwendige Erfordernisse des Glücks Rang und Ver-mögen anspricht.

Als Raonl das Gewimmel der Boote verließ, ruderte er gegendie Felsen in der Nähe der Gärten von Portici, welche dort dasGestade begränzen. Dieser Punkt war von dem gewöhnlichen Anker-plätze so weit entlegen, daß man vor Beobachtung sicher sein durfte