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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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diesem Augenblicke an kein Schuß mehr gegen den Feind abge-feuert werden.

Statt also seinen Vortheil weiter zu verfolgen, zog der Luggerseine Hintersegel ein, und vierte rund anfderStelle, so daß er leewärtsvon der Felucke in den Wind kam; dann setzte er wieder sein Brat-spillsegel ein, und luvte so nahe an seiner Prise wie man dieFelucke wohl nennen konnte vorüber, daß die beiden Schiffe,ohne übrigens nach einem bekannten Seemannsausdrnckc ein Eizu zerbrechen, ganz dicht neben einander zu liegen kamen. Eineinziges Tau befestigte die Felucke an den Lugger, und Raoul stiegmit Jthuel und einigen Anderen an Bord des Fahrzeugs.

Die Decke der Diviua Providenza trieften von Blut, und ganzeHände voll Schrot und Kartätschenkörner steckten in den Masten,Spieren und in den übrigen Theilen des Schiffes. Im Kielraumefand man drei Leichname nntergcbracht: von Lebenden wurde abernichts an Bord getroffen. Eine Thecrpfanne war bei der Hand;diese wurde unter die große Luke gestellt, alle Brennmaterialien,deren man habhaft werden konnte, darin aufgeschichtet und Allessofort angezündet. So rasch griffen die Flammen bei der herr-schenden Trockenheit um sich, daß Raoul, als er mit seinem Schiffewieder abstieß, beinahe bedauerte, dieselben der Vorsicht halber nichtetwas später angezündet zu haben; da jedoch der Südwind anhielt,so gelang es ihm, seinen Lugger noch zeitig genug in sichere Ent-fernung zu bringen, noch ehe der Brand bis zn dem Takelwerkeder Felucke emporgeschlagen und ihre Segel ergriffen hatte.

Zeh» Minuten waren darüber hingegangen; die Boote warenwährend dieser Zeit außer Schußweite und gegen das Land hin ge-rudert, die Fregatte dagegen hatte sich von Südostcn her wohlso weit genähert, daß ihre Kanonen den Lugger beinahe erreichenkonnten. Raoul ließ jetzt alle Segel ans dem Lugger ciusetzeu, sodaß er die brennende Prise bald hinter sich hatte; dann steuerte ergegen die westliche Landspitze von Elba, nnd trotz des leichten