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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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einzulaufen als eine der denkwürdigsten Thaten, von denener jemals gehört oder gelesen.

Ich habe den Vicestatthalter anfgefordert, mir in dem ganzenGebiet der Geschichte von seinem Tacitus an bis zu Euremneuen englischen Werke über Rom ein Beispiel von einemglücklicheren Einfalle eines Seemannes aufznweisen. Ich glaubekaum, daß der altere Plinins oder Marcus Antonius/ ja sogarCäsar jemals eine schönere That verrichtet haben, und ich bingewiß nicht der Mann, der zu übertriebenem Lobe geneigt wäre,Signore. Wäre cs noch vollends statt eines kleinen Luggers eineFlotte von Dreideckern gewesen durch die ganze Christenheitwürde der Ruhm Eurer Hcldenthat erschallt sein!"

Wäre cs nur eine Fregatte gewesen, mein vortrefflicher Freund,so hätten wir jenes Manöver gar nicht nölhig gehabt. keote!eine stolze englische Fregatte wird sich doch nicht vor einem ein-zelnen Republikanerschiffe an den Felsen vorüberdrücken und wieder Dieb in der Nacht davon fliehen!"

Aha, dort ist der Vicestatthalter ans seiner Terrasse; er stirbtvor Ungeduld, Euch zu begrüßen, Sir Smees. Wir wollen dieSache für ein ander Mal, wenn eine Flasche guten florentinischenGetränks vor uns steht, anfsparcn."

Die Aufnahme, welche Raoul bei Andrea Barrofaldi fand,war weit weniger warm, als bei dem Podesta; doch blieb er höf-lich, ohne eiii Zeichen des Mißtrauens sichtbar werden zu lassen.

Ich bin gekommen, Signor Vicestatthalter," begann der Ka-persmann,gehorsam den ausdrücklichen Befehlen meines Herrn,um Euch abermals meinen Respekt zu beweisen und meine Wie-derankunft in Eurer Bai zu vermelden, obwohl die Kreuzfahrt,die ich seit meinem letzten Abgänge machte, nicht ganz so langeals eine Reise nach Ostindien gedauert hat."

So kurz sie auch war, Signore, so hätten wir doch allenGrund gehabt, Eure Abwesenheit höchlich zu bedauern, wenn wir