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die vorangegangenen Beobachtungen und der Verkehr mit denBootsleuten hatte in Betreff ihrer eigentlichen Nationalität ehereinen ungünstigen als vortheilhaften Eindruck znrückgelaffen. Miteinem Worte, Tommaso Tonti und seine Genossen standen ebenans dem Punkte, ihre Ueberzengnng dahin auszusprechen, daß dieseLeute sammt und sonders Wölfe in Schafskleidern — d. h. Fran-zosen seien, wenn der Podesta nicht so laut und nachdrücklichdas Gegentheil behauptet hätte.
>>Xo, no — imiiei imei," sprach Vito Viti, während er lär-mend ans dem schmalen Quai hin und her ging, „glaubt mir, esist nicht Alles Gold, was glänzt, und diese Fregatte ist wahrschein-lich kein Alliirter, sondern ein Feind. Ganz anders dagegen ver-hält sich's mit dem Ving-y-Ving und Signor Smees hier — wirdürfen wohl sagen, daß wir ihn kennen. — Wir haben seine Pa-piere eingesehen, und der Bicestatthalter, wie ich, haben ihn so zusagen über die Geschichte und die Gesetze seiner Insel examinirt, dennEngland ist eine Insel, meine guten Nachbarn, so gut wie Elba —ein Grund weiter, um Achtung und Freundschaft für deren Bewoh-ner zu hegen. Wir haben Vielerlei über Englands Geschichte und Li-teratur zusammen besprochen, und darum sind wir jetzt auch verbunden,dem Lugger unsere Liebe und unfern Schuh angedeihen zu lassen."
„So ist's recht, Signor Podesta," rief Ravul ans seinem Booteherüber; „und da Ließ der Fall ist, so will ich mich beeilen, meinSchiff in die Mündung Enres Hafens herein zu holen, um dasselbegegen die Boote dieser schurkischen Republikaner zu vertheidigenund jeden Versuch einer Landung zn Hintertreiben."
Mit der Hand winkend verließ der junge Mann rasch dendicht mit Menschen besetzten Hafen, während noch hundert Viva'sihm nachschallten.
Raoul sah nun, daß seine Befehle nicht vernachlässigt wordenwaren. Von dem Lugger war eine schmale Leine ausgeworfen undauf der inneren, östlichen Seite des schmalen Hafens an einem