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Ringe befestigt worden, scheinbar in der Absicht, »m das Schiffin den Hafen selbst hereinzuhalcn. Ebenso bemerkte er, daß derBngsiranker, woran der Irrwisch befestigt war, nach dem Ausdruckder Seeleute „unter seinem Fuße lag", oder daß das Kabeltaunahezu „auf und nieder" staud.
Mit einem Winke der Hand ertheiltc er einen neuen Befehl,und sah alsbald, wie seine Leute den Bngsiranker aus der Tiefeholten. Bis er das Verdeck seines Luggers betrat, war der Ankerbereits gelichtet und aufgestant, und nichts hielt das Schiff zurück,als die Leine, welche am Quai festgemacht war.
Hundert Hände zogen an dieser Leine, und der Lugger nähertesich rasch der Stelle, wo er sich Sicherheit versprechen konnte.Durch einen eigenen Kunstgriff verhinderte Ravul aber, daß ernicht in die Mündung des Hafens einlief. Die Leine war nämlichhinten an dem Backbordkrahnbalken befestigt — ein Umstand, wo-nach der Lugger nothwendig in der entgegengesetzten Richtung,d. h. gegen die östliche Seite des Eingangs gieren mußte.
Wenn der Leser sich erinnert, daß der Hafen nur in sehr klei-nem Maaßstabe erbaut und der Eingang kaum breiter als hundertFuß war, so wird er die Lage der Dinge um so besser verstehen.Um die angcfangene Bewegung scheinbar noch zu unterstützen, warzu gleicher Zeit das Bratspillsegel ansgesetzt worden, so daß derLugger, da der Wind von Süden, also gerade von hinten kam,in raschem, graziösem Laufe dahinzog.
Als derselbe dem Eingänge näher kam, wurde die Leine einigeMal umschlungen, so daß das Schiff mit der Geschwindigkeit vondrei bis vier Knoten in der Stunde dahinschoß und seine Bügegerade gegen die Spitze des Hafendammes anzurennen drohten.
Ein solcher Mißgriff lag aber keineswegs in Raonl IvardsAbsicht. Die Leine wurde im rechten Augenblicke gekappt, dasSteuer so gestellt, daß das Gallion steuerbord zu stehen kam, undeben als Vito Viti, der Alles mit ansah, ohne auch nur die Hälfte