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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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steht erkennen wollte. In fünf Minuten haben wir das ,großeGestirn', wie's unser Pfarrer zu nennen pflegte."

Jthnel war während des Sprechens von der Schanze herab-gcstiegen, um ein Fernrohr herbeizuholen. Bald kehrte er mitzwei solchen Instrumenten auf seinen alten Posten zurück: einesdavon übergab er seinem Kommandanten, während er selbst dasandere behielt. In der nächsten Minute hatten Beide ihre Gläserans den Fremden gerichtet, de» sie mun eine Zeitlang mit ange-strengter Aufmerksamkeit und in tiefem Schweigen beobachteten.

I'nrüie!" ") rief Raonl,das ist ja die dreifarbige Flagge,oder meine Augen müßten gegen mein eigenes Vaterland sehr un-treu sein. Laß mich einmal sehen, Etonell welches Schiff vonzweiundvierzig und viernndvierzig Kanonen hält denn die Republikan dieser Küste?"

Dieses nicht, Monsieur Avard," gab Jthnel mit gänzlichveränderter Miene und mit so auffallendem Nachdrucke zur Antwort,daß die Aufmerksamkeit seines Gefährten sich mit einem Malevon der Fregatte abwendete und auf seine eigenen Gesichtszügerichtete;das da gewiß nicht, Monsieur Capitaing. Ein Vogelvergißt nicht leicht das Käfig, worin er zwei Jahre lang einge-schlvsscu war: wenn das nicht die verdammte Proserpina ist, so müßteich den Zuschnitt meines eigenen Klüvers vergessen haben!"

Die Proserpina!" wiederholte Raonl, der mit den Abenteuernseines Schiffskameraden vertrant war, und seine Meinung auchohne längeres Fragen begriff.Wenn du nicht etwa falsch sichst,Etouell, so müßte der Irrwisch seine Laterne nächstens in Schat-ten stellen. Es ist aber nur ein Vierziger, wenn ich seine Stück-pforten recht gezählt habe."

Ich kümmere mich nichts um Stückpforten oder Kanonen:es ist die Proserpina, und das einzige Leid, das ich ihr wünschenmöchte, wäre, daß sie auf dem Grund des Oceans läge. Die

') Wahrhaftig.

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