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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Sein guter Erfolg bei dieser Gelegenheit gewann ihm Freunde,und er wurde unmittelbar darauf abermals als wirklicher Kom-mandant des Schiffes abgefendet, auf dem er seine erste Anstel-lung erhalten hatte. Jetzt warf er die ganze Verantwortlichkeitauf den Steuermann, zeigte sich aber dabei so rasch im Auffaffenund Erlernen, daß er nach Verfluß von sechs Monaten ein weitbesserer Seemann war, als die meisten Europäer in drei Jahrengeworden wären.

Dochder Krug geht so lange zum Brunnen, bis er zerbricht«,und so geschah es auch Jthuel; in Folge seiner gänzlichen Un-wissenheit in Allem, was höhere Schifffahrtsknnde betraf, mußteer endlich Schiffbruch leiden. Dieß veranlaßte ihn, in einer un-tergeordneteren Stellung eine neue Reise zu unternehmen, bis erendlich im Verlaufe der Zeit von dem Kommandanten einer eng-lischen Fregatte gepreßt wurde, der so viele Leute durch das gelbeFieber verloren hatte, daß er alle Matrosen, wo er nur derenhabhaft werden konnte, aufgriff, und selbst Jthuel in einem solchenNvthfalle nicht verschmähte.

Viertes Kapitel.

Das Schiff ist hier geankert;

Ein Veroneser, Michael Cassis,

Lieutenant des kriegerischen Mohr's OthelloStieg d'raus an's Land.

Othello.

Der Blick, den Jthuel um sich warf, war kurz, aber vielum-fassend. Er sah, daß Zwei von der Gesellschaft im Zimmer weitvornehmer als die vier klebrigen sein mußten, die er für gewöhnlichesüdländische Matrosen erkannte. Die Stellung, welche Benedetta indem Haushalte einnahm, konnte nicht leicht mißverstanden werden,denn ihre Miene schon verkündete sie als Herrin des Hauses, ob siesich nun in den ober» oder in den untern Gemächern zeigen mochte.

Vino," rief Jthuel und schwenkte die Hand, um sein Italic-