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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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und er ließ sich auf seiner ersten Reise auf einem Küstenfahrerals Maat") anwerben. Zum Glück konnte der Schiffskapitän beiJthuels ruhigem, zuversichtlichem Wesen niemals entdecken, daß die-ser ein völliger Neuling in seiner Kunst mar, denn kaum hatten sieden Hafen, ans dem sie absegclten, hinter sich, als Ersterer von dergroßen Leesegelspicre über Bord geschleudert wurde und ertrank.

Die meisten Menschen wären wohl unter solchen Umständenwieder umgekehrt: Jthuel aber war nicht gewöhnt, seine Hand anden Pflug zu legen und rückwärts zu schauen überdies; warihm eine Laufbahn so leicht wie die andere. Was er auch unter-nehmen mochte es mußte auf eine oder die andere Art ausge-führt werden; freilich wäre es oft weit besser gewesen, wenn erin der und jener Sache jeden Versuch unterlassen hätte.

Zn allem Glück war es gerade Sommer, der Wind gut unddie Mannschaft der Art, daß sie nur weniger Anweisung bedurfte,und da sich's ganz von selbst verstand, daß der Schooner immer ingewohnter Richtung fortsteuerte, bis man endlich in dem bestimm-ten Hafen ankam so langte er auch glücklich daselbst an, und dieSchiffsmannschaft schwur, der neue Maat sei der lustigste und ge-scheid teste Steuermann, mit dem sie noch jemals gefahren seien.

Sie durften dieß auch mit allem Rechte behaupten, denn Jthuelwar vorsichtig genug, nie früher einen Befehl zu ertheilen, alsbis er eine» oder den andern unter den Matrosen darauf anspie-lcu hörte; dann verfehlte er aber auch nie, ihn Wort für Wortgerade so zu fassen, als ob er von ihm selbst ausgegangen wäre.Was vollends den Ruf desgescheidtesten" Offiziers betrifft, dener auf so leichte Art erworben hatte, so darf mau ja nicht ver-gessen, daß dieser Ausdruck in einem Sinne gebraucht wurde, derin dem Theile der Welt, aus welchem Jthuel abstammte, ammeisten üblich ist. In diesem Sinne war er nämlich in demsel-ben Maaßegescheidt", als erunwissend" war.

D. u

) Steuermann.