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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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fürchten! Sie haben keinen einzigen Kreuzer: nichts als einige Fe-lncken, welche kaum des Berbrennens werth sind. Laß sie nureinen Finger gegen uns anfheben, und wir wollen ihren österreichi-sche» Polacker in die Bai hinaus bugsiren und vor ihren eigenenAugen niederbrennen. Der .Irrwisch' zeigt sich jederzeit seinesNamens würdig: er ist bald hier, bald dort, und allemal, eheseine Feinde etwas von ihm ahnen."

Aber die Feinde haben nun einmal Verdacht gegen ihn, unddu kannst nie vorsichtig genug sein. Wohl ein Dutzend Mal war-mem Herz ans dem Punkte, mich zu verrathen, als die Batterienheute Abend Feuer auf euch gaben."

Und haben sie uns etwa ein Leids gethan? sie kosten demGrvßherzog zwei Patronen und eben so viele Kugeln, ohne daßsie den Lugger aus seinem Kurse gebracht hätten. Du bist zusehr an solche Dinge gewöhnt, Ghita, um dich durch etwas Ranchund Lärmen beunruhigen zu lassen."

Ich habe zu viele ähnliche Scenen erlebt, Raoul, nm nichtzu wissen, daß eine schwere Kugel, von diesen Höhen abgescbossen,deinen kleinen Irrwisch durch und durch gebohrt, und dich aufden Grund des mittelländischen Meeres versenkt hätte!"

O, wir hätten dann immer noch unsere Boote gehabt," ant-wortete Raoul Avard mit einer Gleichgültigkeit, die keineswegsblos angenommen war, denn seine sorglose Tollkühnheit zählte eherzu seinen Fehlern, als zu seinen Tugenden;zudem muß eineKugel erst treffen, ehe sie Unheil anrichten will, wie man denFisch zuvor fangen muß, ehe man ihn kochen kann. Doch ge-nug davon, Ghita; von Kugeln und versenkten Schiffen bekommeich jeden Tag vollauf zu hören, und so wollen wir jetzt, da mirdieser gesegnete Augenblick zu Theil geworden, die günstige Ge-legenheit nicht über solchen Gesprächen verlieren!"

Nein, Raoul, ich kann an nichts Anderes denken, und alsoauch von nichts Anderem reden. Denke dir, es fiele dem Vice-

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