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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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und uns ein wenig im Englischen anshilft, wen» wir härter alsgewöhnlich gedrängt werden: warum sollten wir uns also belei-digt fühlen, wenn uns die guten Leutchen von Porto Ferrajo fürdas halten, was wir wirklich sind?"

Nicht von Beleidigung, Raonl, wohl aber von eurer Gefahrist die Rede. Wenn die Sache zur Kenntniß des Vicestatthaltersgelangt, wird er die Batterien auf euch feuern lassen und euchals Feinde in den Grund bohren."

Er ganz gewiß nicht, Ghita. Er ist zu sehr für den KapitänSmeet eingenommen, um so grausam gegen ihn zu verfahren, unddann müßte er noch überdies; alle seine Kanonen anders placircn,ehe er dem ,Irrwisch' auf seinem jetzigen Ankerplätze ein Leid an-thun könnte. Ich lasse meinen kleinen Lugger niemals in dem Be-reiche des Feindes. Schau nur dorthin, Ghita, du kannst ihn ansjener Lücke zwischen de» Häusern hervorblickcn sehen siehst du dendunkeln Punkt in der Bai da draußen? Nun, dann wirst duauch erkennen, daß keine Kanone in ganz Porto Ferrajo im Standeist, ihn zu erschrecken, viel weniger ihm etwas anznhaben."

Ich kenne seinen Standpunkt, Raonl, und begriff recht wohl,warum du ans jener Stelle Anker warfst. Ich kannte dich, oderglaubte dich wenigstens vom ersten Augenblicke an zu kennen, dadu uns ganz zu Gesicht kamst. So lange du außen bliebst, fühlteich keine Angst darüber, daß ich einen so langjährigen Freund vormir sah ja ich will sogar noch weiter gehen und dir bekennen,Laß ich mich darüber freute, denn mir schien, du zögest so nahean der Insel vorüber, um Der, welche du daselbst znrückgclaffen,zu beweisen, daß du ihrer nicht vergessen hattest als du abergar in die Bai hereinkamst, da mußte ich dich wohl für wahn-sinnig halten!"

Ja, wahnsinnig wäre ich noch gewvrden, theuerste Ghita,wenn ich noch länger hätte leben müssen, ohne dich gesehen zuhaben. Wie! vor diesen erbärmlichen Insulanern sollte ich mich