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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Gluck fiel Vito Viti, der einer Unterredung, an welcher er keinenAnthcil nehmen konnte, überdrüssig zu werden anfing, dem Vice-statthalter mit einer sehr gelegenen Bemerkung in's Wort.

Signor Barrofaldi," sprach er,geht doch lieber zu demLugger über. Alle unsere Vcrdachtsgründc kamen ja doch vonTommasv Tonti, dessen Argwohn zuerst über der Takelage vonSignor Smees' Schiffe erwachte. Wenn er sich über den Luggerverantworten kann, was brauchen wir uns dann weiter um diesesdir§. burx, und dorx zu scheercn?"

Der Vicestatthalter hatte nichts dagegen, wenn er mit Ehrenans diesen Sprachschwicrigkciten heranskommen konnte, und machte,seinem Freunde znliichelnd, eine höflich bejahende Verbeugung.Dann besann er sich einen Augenblick ans einen neuen Plan, wieer zu seinem Ziele gelangen wollte, und fuhr dann in seinemVerhöre weiter fort.

Mein Nachbar Vito Viti hat recht," bemerkte er,und sowollen wir denn zu dem Lugger übergehen. Tommaso Tonti istein erfahrener Seemann und der älteste Lootsc ans Elba. Er be-hauptet, ein Lugger sei ein bei den Franzosen sehr gebräuchlichesFahrzeug, daS aber, so weit seine Erfahrung reiche, bei denEngländern niemals getroffen werde."

Darin wenigstens ist Tommaso Tonti kein Seemann. Manfindet sogar viele Lugger bei den Engländern, wenn sie auch beiden Franzosen noch häufiger getroffen werden. Ich habe dem Sig-nor Biti bereits zu verstehen gegeben, daß cs eine Insel, NamensGnernsey gibt, welche früher den Franzosen gehörte, nun aberunter der englischen Herrschaft steht, wodurch also die angeführtenErscheinungen genugsam erklärt sind. Wir sind Bewohner vonGnernsey der Lngger stammt von Gnernsey und so habenwir auch ohne Zweifel den Typus unserer Insel, d. h. wir sindnoch halb französisch."

Das ändert die Sache vollkommen. Was der Signor Capi-