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ihm sv ungelegen gekommen war, aller Wahrscheinlichkeit nach zneiner Sprache überging, bei welchem er durchaus keine Besorgnissemehr hegte — „ja, ja, der Fall ist mir schon öfter vorgckommen,und ich kann zur Vertheidigung unserer Sprache nur wenig Vor-bringen. Als Beweis jedoch für Eure Behauptung-"
„Nun seht, Signore, da habe ich znm Beispiel verschiedeneWörter ans dieses Stückchen Papier geschrieben; sie lauten alle fastganz gleich, und werden doch ganz verschiedenartig bnchstabirt. Lix,Imx, üox, liux, üoeks," fuhr Andrea fort, indem er sich jämmer-lich mit der Anssprache des „big", „bag", „bog", „bng" und „box"")zermarterte, welche, wie es ihm schien, dem Wortlaute nach diegenaueste Familienähnlichkeit mit einander hatte» und dennoch mit soganz verschiedenen Buchstaben geschrieben wurden. „Diese Wörterallein würden hinreichen, Signore, einen Ausländer in Verzweif-lung zn bringe» und ihm Eure Sprache für immer zn entlcidcn."
„Das ist freilich wahr, und ich selbst sagte dem, der mich dieSprache lehrte — —"
„Wie! lerntet Ihr denn nicht Eure eigene Muttersprache, wiewir alle die Formen der uns angeborenen Mundart erlernen —noch als Kind vom bloßen Znhören?" fragte der Viccstatthalterund sein früherer Argwohn erwachte auf's Nene.
„Ohne Zweifel, Signore, denn ich spreche von Büchern undwie ich lesen lernte. Als mir die Worte .big', ,bag', ,bog', ,bn(st,,box"" — hier las er die Worte mit fester Stimme und ziemlichguter Anssprache von dem Papiere ab — „zum erste» Mal znGesichte kamen, fühlte ich alle die Verlegenheit, von der Ihr vor-hin gesprochen."
„Und sprächet Ihr denn jene Worte erst damals ans, als mansie Ench znm ersten Male lesen lehrte?"
Diese Frage war etwas schwierig zn beantworten; doch znm
') Andrea meint hier den Plural der Wörter „Wintergerste". „Sack". „Smnps",„Wange" und „Büch>c".