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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Felucke herbeigemacht, und gelangte noch zeitig genug zu derTreppe, um mit dem Fremden ein Wort zu sprechen.

Seine Excellenz, der Podesta," begann der Lootse,hat miranfgetragen, Euch zu sagen, Signore, daß er in seinem Hauseder Ehre Eures Besuches harre; dasselbe ist ganz in der Nähe,in der Hauptstraße der Stadt, so daß es Euch nur Vergnügenmachen kann, dahin zu lustwandeln; ich weiß, daß cs ihn sehrverdrießen würde, wenn er nicht so glücklich wäre, Euch bei sichzu sehen."

Seine Excellenz ist ein Mann, den man nicht verdrießlichmachen darf," antwortete der Fremde in sehr gutem Italienisch;die nächsten fünf Minuten sollen ihm beweisen, wie sehr mirdaran gelegen ist, ihm meine Achtung zu beweisen."

Mit diesen Worten wandte er sich an die Mannschaft seinesBoots und befahl ihnen, nach dem Lugger znrückznkehren undwohl auf das Signal Acht zu geben, das sie vielleicht an denStrand zurückführen könnte.

Während 'Maso dem Fremden den Weg nach Vito Viti's Woh-nung zeigte, konnte er sich nicht enthalten, in der Hoffnung, daßhierdurch einige Zweifel, die ihn beunruhigten, beseitigt werdenkönnten verschiedene Fragen an denselben zu richten.

Seit wann, Signor Capitano," fragte er,habt ihr Englän-der euch zu der Segelweise der Lugger bekehrt?" Für Euer einenist dieß doch eine ganz neue Takelage?"

Lorpo cli kl-acco!" gab der Andere lachend zur Antwort,wenn Ihr mir anf's Haar hin den Tag bestimmen könnt, woBranntwein und Spitzen znm ersten Mal ans Frankreich nachmeinem Vaterlande eingeschmuggelt wurden, dann, mein Freund,will ich Euch Eure Frage beantworten. Mir scheint, Ihr seidauf Euren Seefahrten wohl niemals so weit nördlich gekommen,daß Ihr die Bai von Biscaya oder den brittischen Kanal gesehenhättet, sonst müßtet Ihr wissen, daß ein Guernsey-Bewohner mit