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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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zuletzt doch noch eine» ziemlich deutlichen Begriff von dem, wasUa e ^la« zu bedeuten habe zu erhalten.

Wie schon gesagt, waren 'Maso und Ghita, selbst nachdem dieAndern sich zum Abendessen nach Hans verfugt hatten, allein amUfer zurückgeblieben. Der Lootse denn so wurde Tonti ge-wöhnlich genannt, weil er, als ein mit der Küste wohl vertranterSeemann, auf den verschiedenen Fahrzeuge», worauf er diente,vornehmlich dieses Amt versah behauptete seinen Posten amBord einer Felucke, zu welcher er gehörte, und bewachte die Be-wegungen des Luggers; das Mädchen aber hatte, wie es ihremGeschlechte geziemte, ihren Standpunkt auf dem Quai so gewählt,daß sie mit den rohen Matrosen im Hafen nicht in Berührungkommen, und doch Alles bemerken konnte, was mit demDvp-pelflügler" vorging.

Es verstrich übrigens mehr als eine halbe Stunde, ehe irgend einZeichen sichtbar wurde, das die Absicht zu landen verrathen hätte;erst als es völlig dunkel war, wurde auf dem Lugger ein Bootausgesetzt, das man gegen die gewöhnliche Hafentrcppe heranrudernsah, wo einige Mauthbeamte zu seinem Empfange bereit standen.

Es ist eben nicht nöthig, »ns bei den Förmlichkeiten dieserOffizianten länger anfzuhalten. Die lästigen Menschen hattenLaternen bei sich, und waren, wie gewöhnlich, sehr aufmerksambei der Untersuchung der Papiere; es schien aber, daß der imBoote befindliche Fremde Alles in Ordnung hatte, denn nachkurzem Aufenthalte wurde ihm die Landung gestattet.

In diesem Augenblicke ging Ghita nahe an der Gruppe vor-über, indem sie Gesicht und Gestalt des Fremden scharf in's Augefaßte; sie selbst war so dicht in einen Mantel gehüllt, daß einErkennen ihrer Person sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich ge-wesen wäre. Das Mädchen schien mit dem Resultate ihrer Unter-suchung zufrieden, denn unmittelbar darauf war sie verschwunden.

Nicht so 'Maso, denn dieser hatte sich unterdessen von der