352
IV. Dshemshjd.
Geglättet, rein und lieblich anzuschauen:
Das siebente war wie der siebente
Der Himmel, der dagegen ganz verschwand:
Hier standen vierzig doch erhab'ne SäulenMit Lhieren seltener Gestalt geschmückt:
Am Fuße jeder Säule stand aus GoldVoll Mädchenduft die herrlichste Gazelle;
Mit goldnen Pfauen war das Feld erfüllt,
In deren Schweife Edelsteine glänzten;
Und in der Mitte hob ein Baum sich auf,Desgleichen nie gesehen ward; u. s. w.
Man sieht die Säulen, die Thiere, sogar die Bäume,welche auf den Ruinen zur Unkertheilung des feyerlichenAuszuges angebracht sind, (und welche Cdardin nur fürBlätter ansah.) Wenn man die Hauptgebäude zählt, soerhält man sieben; sieben, die heilige Zahl des Morgen-landes; die Zahl der Städte (Stadt-Quartiere! M),Mauern und Wälle; uria sik>i mirro cir-
arlinchnbat nraes! H.
17) Man erkennet einen Schriftsteller, zu dessen Zei-
ten die Könige Chosru in der Sage vor allen andernblüheten. M.
18) Alles bezieht sich auf die Lage Newruz. M.
19) Der Anachronismus ist stark; aber Dshemshjd
war Prophet. M.
20) Im Persischen steht H a i und Hey; die Töne
unseres Juheyens. H.
21) Fast bis auf die Zeiten des Islam ist die mor-
gen'ändische Geschichte aus oft sehr unchronologischen Sa-gen brodirt. M.
22) „Auf diesen scharfsinnigen Weisen paßt ein Vers„von Ali, dem Vertrauten des Propheten (sein Lob wer-„de erhöhet!) dem Vollkommenen in aller Wissenschaft„und in der Stufenleiter der Töne:
„Ein