Nach den Sagen der Morgenlander. 35 r
gewotden. H.) „Eine warme Quelle entspringt von dem,,Berge; sie floß durch einen unterirdischen Kanal in den„Pallast." (Das sind die Wasserleitungen, in welchePietro della Balle hinab stieg, und wohin Chardin sichbeynahe verirrte. H.) „Auf dem Berge sind große Höh-„len, Kerker der Winde genannt." (Die beyden Gräber?H.) ,,Jm Anfänge des Islam wurden alle Einwohner„ Jstakars einigemal eidbrüchig; darüber wurde ihre Stadt„zerstört; zur Zeit Samsom-cd taula's wurde sie von„Kutulmisch gänzlich verwüstet." (Dies kann nichtseyn; Kutulmisch, Sohn Arslans Kapgu, des SohnsSeldshuk, Vater der Klein-Asiatischen Seldschuken, kommtvor insto nicht vor; Hadshi Khalfa rerwechselt Samsam-ed-daula, den von g8ii bis 986 regierenden Bujidcn, mitdem spätern Marzapan (roah -— rag.»), weil jener: Ka-ligar, dieser: Abu Kaligar zugenamt wurde. M) „Jetzt„ist hier nur ein Flecken, und unter Ruinen glanzt, wie„Indische Augenschminke, der Bau Dshemshids, das Säu-lenwerk Kiekmenare, hervor." (Welches TürkischeWort, wie das Persische Tschehelminar, ho Säulen be-deutet. H.) „Einige mcynen, die Königin Homaj, Beh-, ,mens Tochter, habe diesen Pallast bewohnt; Andere,,,er sey ein Tempel der Mutter Salomons gewesen. Viel-leicht war er Tempel, in spätern Zeiten!"
Außer dieser wüßte ich keine bedeutende morgenlän-dische Beschreibung dieses Pallastes: Nur verdient noch
aus Ju ssuf (Joseph) und Suleicha, Dshamj's be-rühmtem Romane, der von Potifars Weib für Josepherbaute Pallast angeführt zu werden: Dshamj hatte diePersepolitanischeN Trümmer seiner Einbildung gegen-wärtig.
Es waren in einander sieben Häuser,
Gleich sieben Thronen unvergleichlich schön:
Ein jedes von verschiedenfar^gem Steine