Nach den Sagen der Morgenländer. 249
ist) Zwev auf der kaiserlichen Bibliothek und einbey Herrn Hofrath von Jenisch befindliches, alle drey gutgeschriebene Exemplare, haben hier rnrirrtck-r anrv-wairaleier uniuli Llrirar est, das keinen Sinn gibt; einevier-re, sonst weit weniger gut geschriebene Handschrift in derreichen Sammlung des Freyherrn von Jenisch hat aus-drücklich : Muntclru UN rvusut KaniAerä lei. In demSpanischen Auszuge des Texeira wird man finden, Dshem-shjd habe Shiras gebauet; wovon im Persischen das Ge^gentheil steht. Aber die Vergleichung des hier übersetztenBruchsstücks mit dem sechsten Kapitel des Texeira zeigt,daß dieser überhaupt weder eine Uebersetzung, noch einengenauen Auszug lieferte. H>
ab) Er schrieb am Ende unsers fünfzehnten Jahrhun-derts. M.
r6) Es wird nicht undienlich seyn, zu bemerken, wasHatshi Khalfa's Türkisches Werk, Dshihan Numa(Schauplatz der Welt), dessen Otter.viel erwähnt, undwovon HerrjNorberg theilweise Uebersetzungen zu lie-fern angcfangen hat, über Jstakar enthält:
„Jstakar war eine alte Stadt, in einer Ebene, un-,,ter dem 881 Grade der Länge und 3 o der Breite ge-legen. Sie war die Residenz-Stadt Persischer Könige,„und Noch stehet man große Ruinen Erst Ardeshic (ohne„Zweifel Babeghan, der erste Sassanide. M.) verlegte die„Residenz von hier nach Dshus. Man sagt, Kajomars„habe Jstakar angelegt und nach seinem Sohne genannt.„Husheng sie erweitert, Dshemshid vollendet. Sie„war zehn Farsangen breit und eben so lang. In„ihrem Umkreise lagen viele Getreidefelder und Landhäu-ser. Drey feste Schlösser hatte sie, die jedes auf einem„Berge lagen, und Jstakar, Shikeste und Shigran, zu-sammen die drey Künbed (Gewölbe) hießen. (DerVerfasser meynr wohl die von Kämpfer und andern Reise-beschreibern auf den Bergen bey Shiras bemerkten Schlös-ser. Ist von diesen oder jenen der dreysache Wall des