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IV. D s h e m s h j d.
„schüft folgte, so wäre jeder Gewaltige ein Eroberer,„jeder Weise ein Fürst."
„Mein Freund, umsonst ist nach dem Throne deinBestreben;
„Der Thron, das Glück, ist nie des Weisen Loos,
„Und wem hienieden Macht und Ansehn ward gegeben,
„Ruht, unverdient, dem Glücke in dem Schooß."
Weiter sprach Dshemshjd: „Im Unglück hilft„kein äußeres Verhältniß, und glänzende Ergebung„hält eS nicht auf."
Im Schicksal, wo Vernunft nicht Hülse schafft,
Hilst auch nicht Freund noch Brüderschaft;
Sobald der Fuß des Glücks beginnt zu wanken,
Sind wirkungslos Entschlüsse und Gedanken.
„Der Mann," sprach er, „muß fest auf seinem„Platze stehen, und nicht, wie das Blatt einer„Weide, bey jedem Hauche Lage und Ruhe verlie-fen ; er verzehre sich nicht in langen, weitausschen-„den Gedanken um die Güter der Welt; sie schwim-„men, Blumen gleich, auf Wasser."
Willst du, gemäß der Vernunft, das Leben fröhlichgenießen,
Sey nicht, wie Weidenlaub, zitternd bey jeglichemWind.
Wir haben seine Geschichte ausführlicher be-schrieben , denn Dshemshjd gehört unter die Grund-säulen der Fürsten 62).