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IV. D s h c m s h j d.
vor Zohak gebracht, und auf dessen Rcfehl mit einerFischgrathe.in zwcy Stücke zersäget.
Wiewohl er die Welt auf solche Art und Weise ver-schönert ,
Ward ihm doch noch zuletzt Kummer und Unglück zuLheil.
Abru erzählt nach dem Kershaspnameh 53),Dshcinshjd sei) lange unbekannt in der Welt herum-geirret, bis er in Sedsbistan sich niedergelassen, woer vo» einem Mädchen Kinder gezcuget habe, vondenen Kersbasp herstammte und Rustem 64 ) entsproß.Aber die Wissenschaft 55) ist bey Gott.
Die Perser, welche den König Dshenishjd füreinen Propheten halten, melden, er habe be» ersterNachricht von Zohaks Unternehmung und Ucbcrmachterkannt, daß er ihm nicht widerstehen könne; ver-wirrt, niedergeschlagen, habe er den Umsturz seinesThrons und Glücks pingesehcn, und sich von allenSeiten vom Unsterne verstrickt gefühlt;
(Wenn sich der Zorn des -Himmels auf einen Schul-digen ausgießt,
Wird ihm jegliches Ding, das er berühret, zurQual!)
Da er nun gewiß wußte, keine menschliche Anstaltvermöge wider die göttlich- Fügung, und der Spruchdes Schicksals werde durch kein Flehen geändert,habe Dshenishjd sich seinem Loose ergeben; mit demobersten Mobed sey er geflohen, und habe in einer-Pohle sein übriges Leben mit Wasser und Grase er-halten, bis er in das große Land der Vernichtungeingegangen sey.
Bey seinem Abschied hat Dshemshjd, wie ich gehöret,Sich über Lhron und Krön' aus solche Art erkläret;